Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Die Bauchdeckenstraffung

Welche Formen der Bauchdeckenstraffung gibt es?

1. Die „Kleine" Unterbauchstraffung (Kleine Abdominoplastik)

Dabei wird die Haut unterhalb des Bauchnabels über der muskulären Bauchdecke großflächig abgelöst, die muskuläre Bauchdecke in der Mittellinie meist mit bleibenden Nähten gestrafft und die überschüssige Haut des Unterbauches nach unten gestrafft, oft auch zusammen mit dem Schamhügel. Dabei muss die Kaiserschnittnarbe nach rechts und links außen regelmäßig etwas verlängert werden, um die Resthaut optimal einzupassen. Der Bauchnabel wird bei dieser Operationstechnik üblicherweise nicht verpflanzt und bleibt original bestehen.

Bauchdeckenstraffung

2. Die „Große" Bauchdeckenstraffung (Große Abdominoplastik)

Bei dieser Operationstechnik wird nicht nur die Unterbauchhaut abgelöst, sondern auch die Haut des Oberbauches. Die unterschiedlichen Plastischen Chirurgen führen diese OP - Technik auch sehr unterschiedlich in ihrer Ausdehnung durch. Nach meiner Erfahrung besteht der optimale Weg (auch mit den besten ästhetischen Ergebnissen) darin, die gesamte Haut über dem Bauchnabel bis zum unteren Teil des Brustbeins und der Unterbrustfalte abzulösen.

Hierdurch kann erfahrungsgemäß eine viel gleichmäßigere Straffung der Bauchhaut vorgenommen werden als bei weniger Mobilisationsfläche. Wird - wie leider oft - nur knapp oberhalb des Bauchnabels mobilisiert, dann gibt es nicht selten im Oberbauch eine Art „hässliche Restbeule", die sich nur sehr schwer korrigieren lässt.

Bei dieser OP - Methode wird der Bauchnabel aus seinem Hautbett „ausgeschnitten", bleibt jedoch original. Ihm wird lediglich „das Fell über die Ohren gezogen", d. h. die überschüssige Haut des Oberbauchs wird über ihn hinweg nach unten mobilisiert und der Nabel wird genau an diejenige Stelle in die neue, bessere Oberbauchhaut eingepflanzt, die über ihm zu liegen kommt.

Dabei gibt es viele verschiedene Formen, den Nabel einzupflanzen. Die auffälligste - und leider auch die am häufigsten angewendete - Form ist das runde Ausschneiden. Dadurch kann der Nabel leider schon von weitem als „operative Korrektur" erkannt werden, im schlimmsten Fall kann eine Art „Nachttopf - Effekt" auftreten, eben unschön.
Um dies zu vermeiden, verwende ich die OP - Technik nach AVELAR, bei der der Nabel eher dreieckförmig, wie ein „V", ausgeschnitten und derart wieder eingepflanzt wird, dass die Narben um ihn herum kaum noch sichtbar sind, weil sie sich nach innen, in die Tiefe des Nabelgrundes, hineinziehen. Insgesamt sieht diese Form des Nabels sehr natürlich aus.

Die Narben bei der Großen Bauchdeckenstraffung sind meist, jedoch nicht zwangsläufig, etwas ausladender als die bei der kleinen Abdominoplastik, können jedoch fast immer entweder in der Unterbauchfalte versteckt werden (meist die etwas kräftigeren Patientinnen) oder - bei den sehr schlanken Frauen - im Verlauf der vom Bikini verdeckten Zone. Hierdurch lässt sich erreichen, dass die Patientin einen hohen Beinausschnitt tragen kann, ohne dass die Narbe im Bikini sichtbar wird. Man nennt das die „Bikini - Schnitt - Technik".

Der größte Vorteil der Großen Bauchdeckenstraffung ist es, dass man die innere, die muskuläre Bauchdecke, in der Mittellinie mit straffen kann. Hierdurch kommt es zu einer sichtbaren, deutlichen Verbesserung und Verschmälerung der Taille, ein durchaus gewünschter Effekt. Auch ein viel flacherer Bauch, eine Art „weiblicher Waschbrett - Bauch", lässt sich hierdurch sehr gut erzielen, insbesondere beim Patienten - Typ 3. und 4. (siehe unten). Nicht selten wird die Bauchdecke in der Mittellinie um 8 - 13 cm in der Breite (quer) eingeengt. Das ist richtig viel.

Diese OP-Technik ermöglicht es vielen Frauen wieder, die enge Jeans, das eng anliegende Abendkleid zu tragen, ohne dass das Bäuchlein sich auffällig und unschön darunter vorwölbt.

Allerdings gilt natürlich hier wie bei allen Bauchdeckenstraffungen: Wer schlank zur OP kommt, hat auch das bessere OP-Ergebnis zu erwarten.

Noch eine Bemerkung zum Schluss

Die Bauchdeckenstraffung ist kein kleiner Eingriff. Es ist eine Narkose nötig und ein Krankenhausaufenthalt von mindestens 3-5 Tagen, je nach häuslicher Situation und persönlicher Struktur der Patienten. Dieser Eingriff ist nicht allzu schmerzhaft oder belastend und benötigt eine gute Mitarbeit seitens der Patienten.

Es kommt auch schon mal vor, dass eine Wundheilungsstörung im Unterbauch auftritt, ein Serom oder eine kräftigere Narbenbildung als erwünscht. Eines kann ich aus meiner Erfahrung jedoch sagen: Alle Komplikationen, wenn sie auftreten, lassen sich allemal zur Zufriedenheit lösen. Ich habe, auch wenn mal Komplikationen aufgetreten sein sollten, noch keine Patientin und keinen Patienten kennengelernt, die eine Bauchdeckenstraffung je bereut hätten ...

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