Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Waden-Verdickung

Viele Frauen haben Probleme mit „dicken Waden". Das ist nicht nur eine Marotte. Diese Probleme sind vielfältiger, als man glaubt. Da passen die Schuhe oft nicht oder drücken, Stiefel erst recht nicht. Bei denen kann oft nicht einmal der Reißverschluss geschlossen werden. Die engeren Hosenbeine passen ebenso nicht und in Kleidern sehen dicke Unterschenkel einfach nicht gut aus. Also ist man nur auf lange Kleider oder Hosen mit weiten Beinformen angewiesen. Ins Schwimmbad gehen die meisten Frauen mit solchem Problem sehr ungern, oft überhaupt nicht.

Waden

Dieses Problem kommt weit häufiger vor, als allgemein angenommen, weil die die Betroffenen es eben gelernt haben, ihren körperlichen Makel vor anderen Menschen und deren Blicken zu verstecken. Der befragte Hausarzt weiß meist nicht so recht, was man tun kann und am Ende kommt der frustrierende Satz des Arztes: „Da kann man nichts machen, damit müssen Sie sich abfinden".

Falsch! Hier kann man sehr wohl etwas tun, und zwar die lebenslängliche Heilung von diesem Problem. Wenn das auch Ihr Problem ist, dann lesen Sie besser an dieser Stelle weiter ...

Was steckt hinter verdickten Waden?

Zunächst einmal wäre zu klären, dass es sich praktisch immer nicht um „verdickte Waden", sondern um eine Verdickung des gesamten Unterschenkels handelt, einschließlich der Knöchel.

Interessant ist, dass dieses Problem vorwiegend Frauen betrifft, nur ganz selten Männer.

Herz und Nieren

Patientinnen, die das Glück eines klugen Hausarztes haben, gingen mit ihrem Problem bereits durch eine diagnostische Abklärung. Da wurden Herz und Nieren überprüft, weil bei Herz- und Nierenproblemen die abhängigen Körperpartien, eben die Unterschenkel und Knöchel, sehr leicht anschwellen. Man nennt dies medizinisch „Beinödeme" oder „Knöchelödeme". Sie entstehen durch Wassereinlagerung.

Die Venen

Bei jüngeren Patientinnen fallen regelmäßig alle oben genannten Tests „normal" aus und der Hausarzt, der jetzt schon gerne die Achseln zucken möchte, hat noch einmal eine zündende Idee: „Die Venen"! Bei kranken Venenstämmen (medizinisch „Stammvarikose") können Beine ebenfalls anschwellen, weil die Venenklappen nicht mehr funktionieren und das venöse Blut nicht mehr ordentlich zum Herzen zurücktransportiert werden kann. Auch junge Frauen können daran leiden, besonders im Sommer. Wenn dieses medizinische Problem besteht, dann sind die Beine morgens deutlich dünner als abends, da die Beine nachts ja hoch liegen. Ist das nicht der Fall, dann haben Sie auch kein bedeutendes Venenklappen - Problem.

Das Lymphödem

Wenn alle „medizinische Weisheit" des Hausarztes zu versagen droht, haben die richtig Guten und Sorgfältigen noch die Idee eines Lymphstaus in den Beinen. Dieser Lymphstau, eine Schwäche des Weitertransports des Gewebewassers, der Lymphe, über das Lymphgefäßsystem ist äußerst selten und schwer dauerhaft zu behandeln. Vielfach werden daher zahlreiche Lymphdrainagen verordnet. Diese sind angenehm und führen auch zu einer geringfügigen Umfangverringerung der Unterschenkel, das hält im Allgemeinen jedoch nicht lange an und eine wirkliche Besserung ist auch dadurch meist nicht in Sicht. Ich kenne Patientinnen mit jahrelangen Therapien, ohne einen wirklichen Therapieerfolg.

Meist kommen erst dann die Patientinnen - fast immer mit der Diagnose „Lymphödem" - in meine Praxis. Es reicht in solchen Fällen manchmal nur ein Blick und eine kurze körperliche Untersuchung, um die Diagnose zu sichern:

Vermehrte Fettgewebs - Ansammlung im Unterschenkelbereich - eine Spielvariante der Natur.

Wenn man genauer nachfragt, hat meist irgendein weiteres Familien - Mitglied (Mutter oder Vater) dasselbe Problem, manchmal ist es auch ein oder zwei Generationen weiter zu suchen, z. B. bei Großmutter oder Urgroßtante. Das muss aber nicht zwingend so sein.

Weil es sich dabei um echtes Fettgewebe handelt, werden alle anderen vorgenannten Therapien zwangsläufig versagen müssen. Die Fettgewebsdepots sitzen meist vor dem Schienbein, um die Knöchel bis fast hinunter zur Fußsohle und - vor allem störend - innen und außen um die Achillessehne herum. Das lässt die Knöchelregion „plump" erscheinen. Aber auch die Muskeln des Unterschenkels, die „Wadenmuskeln", verschwinden komplett und konturlos in einem Mantel aus Fettgewebe, bis hinauf zur Kniekehle. Von vorne ist die Schienbeinkante auch kaum sichtbar und manchmal ist auch die Kontur des Kniegelenks „undefinierbar verdickt".

Diese Fettgewebsdepots haben nichts mit Übergewicht zu tun. Sehr häufig findet man sie auch bei sehr schlanken Menschen. Vielfach höre ich von meinen Patienten, dass sie erst mit der Pubertät sichtbar aufgetreten seien und auch nach starker Gewichtsreduktion nicht verschwinden.

Was kann der Plastische Chirurg gegen die Unterschenkel - Verdickung tun?

Sehr viel, denn er kann diese Patienten vollständig und lebenslänglich von ihrem Problem heilen. Das Zauberwort bei dieser Erkrankung heißt „Fettabsaugung".

Damit ist es jedoch nicht alleine getan. Wenn man in den Internet - Foren darüber liest, dann wird man viel zu oft auf die Bemerkung stoßen, die OP habe nicht allzu viel gebracht. Ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, warum, denn dieses Problem kenne ich aus meinem Patientengut von keinem einzigen Fall.

Die Erklärung lag in der Tatsache, dass viele Ärzte wohl tatsächlich abgesaugt, aber sich nur in sehr geringem Ausmaß getraut haben, Fettgewebe zu entfernen. Und das auch nur sehr diffus. Nicht zufriedenstellend.
Das Geheimnis einer erfolgreichen Behandlung auf diesem Gebiet liegt tatsächlich darin, dass der Arzt sich erst einmal mit der Ästhetik des Unterschenkels und Sprunggelenkes befasst. Er sollte wissen, dass der Wadenmuskel an der Innenseite höher endet als an der Außenseite, sollte eine Vorstellung von der Ästhetik einer ansprechenden Schienbeinkante haben und davon, wie eine ästhetisch anmutende Achillessehne aussehen soll. Natürlich nicht zu vergessen: Die Knöchelregion.

Ist das erst einmal klar, dann wird der Arzt zum „Bildhauer", zu einer Art Michelangelo. Er „meißelt" mit einer sehr, sehr feinen Kanüle Fetttropfen für Fetttropfen aus den störenden Arealen heraus. Und es werden tatsächlich auch einzelne Fetttropfen behandelt.

Andererseits darf keinesfalls der gesamte Fettgewebsmantel unter der Haut entfernt werden, sonst wächst die Haut an der Unterschenkel - Muskulatur fest und es entsteht beim Gehen eine unangenehme, flächige Hauteinziehung, die an Narben erinnern kann.

Bei der Fettgewebsabsaugung des Unterschenkels sind also nicht nur sehr gute, ästhetisch - anatomische Kenntnisse des operierenden Arztes gefragt, sondern auch ganz besonders ausgesuchte Sorgfalt bei seiner Arbeit.

Auf diese Weise habe ich sehr unterschiedliche Fettgewebsmengen schon entfernt. Häufig ist es mehr als ein ganzer Liter an Fettgewebe (von beiden Unterschenkeln zusammen), extremere Fälle erbrachten einmal 2,6 Liter, der aufwändigste Fall, eine regelrechte Erkrankung, ein Mädchen mit 15 Jahren, das bereits die Venen entfernt und jahrelange, erfolglose Lymphdrainagen - Behandlungen erhalten hatte, verlor von ihren Unterschenkeln in einer Sitzung insgesamt über 4,5 Liter reines Fettgewebe. Ein absoluter Extremfall.

37 jährige Frau mit Lipomatose der Unterschenkel

37-jährige Frau mit sehr auffälliger Lipomatose der Unterschenkel und Sprunggelenke vor und 1,5 Jahre nach ihrer reduzierenden Modellierung. Sie litt so sehr unter ihrer Fettgewebs-Verteilungsstörung, dass sie nur noch lange Kleider und lange Hosen mit weiten Beinen anzog, Röhrenjeans waren undenkbar. Stiefel haben nie gepasst. Der extreme Überschuss von Fettgewebe an beiden Unterschenkeln und Sprunggelenken entsprach einer medizinisch relevanten körperlichen Beeinträchtigung. Die formende Absaugung (Modellierung) von 2.860 ccm reinem Fettgewebe entsprach – bildlich gesehen – einer Erleichterung der Unterschenkel um fast 3 Liter-Packungen Milch oder mehr als 7 Viertelpfund-Packungen Butter! Die Hautoberfläche der Unterschenkel ist glatt und ohne Dellen, was sie auch nicht als „operiert“ erkannt werden lässt. Postoperativ sah man die hübsche, fröhliche Frau fast nur noch in kurzen Röcken …

"Fotos: Dr. med. Roman Fenkl, mit schriftlicher Zustimmung der Patientin"

Wo liegen die Risiken einer Unterschenkel - Fettabsaugung?

Entweder zu wenig oder zu viel abgesaugt

Sorgfalt und Erfahrung sind Grundvoraussetzungen für die Unterschenkel - Fettabsaugung. Wird zu viel weggesaugt, kann es unschöne Einziehungen, Dellen und Verklebungen der Haut mit der Muskulatur geben. Wird zu wenig abgesaugt, ist oft kaum ein Behandlungseffekt erkennbar.

Zu aggressiv abgesaugt

Unterschenkel sind besonders empfindliche Körperteile, haben sehr feine Lymphgefäße und können auf grobschlächtige Operationsmethoden mit langwierigen Schwellungszuständen reagieren. Auch bei sehr schonender Behandlungstechnik mit ausgesucht feinen Absaugkanülen können Schwellungen einige Monate lang anhalten, bis zu einem halben Jahr. Natürlich nimmt dabei die Schwellung immer weiter ab, zum Schluss ist der Schwellungszustand kaum merklich. Ferner liegt es auch an der Menge des abgesaugten Fettgwebes, wie ausgedehnt das „Operationstrauma" und damit auch der Schwellungszustand ist.

Mangelnde Sterilität

Jetzt wird es gefährlich. Denn immer häufiger werden Fettabsaugungen von verantwortungslosen Ärzten „quasi im Wohnzimmer" vorgenommen, mit Parkettfußboden und oft katastrophalen hygienischen Verhältnissen. Wer sich solchen „Billig - Ärzten" freiwillig ausliefert, ist dann auch selbst schuld an seinen Komplikationen. Schwerste Entzündungen von Haut und Unterhaut sind auch heute noch in Deutschland immer wieder die Folge solchen Vorgehens. Heraus kommen ausgedehnte, kaum noch korrigierbare Narben, großflächige und offene Wunden und - im Extremfall - sogar der Verlust der Extremität.

Lassen Sie es nicht so weit kommen und seien Sie besonders wachsam. In Deutschland kann heute - leider - jeder Arzt alles mit Ihnen tun, sofern Sie es ihm auch erlauben. Er muss sich zwar für Behandlungsfehler rechtfertigen, aber eine verlorene Extremität kann das nicht mehr ersetzen.

Aus diesem Grund ist jede Fettgewebs - Absaugung für mein Team und mich eine hochsterile Operationsform, die nur - und ohne Ausnahme - in einem Hochsteril - OP durchgeführt wird. Unseren OP - Saal mit solcher Ausstattung können Sie über die Galerie dieser Website einsehen.

Mit solcher Ausstattung hat es Probleme dieser Art für uns noch nie gegeben, dafür aber recht zufriedene Patientinnen und Patienten.

Ein Risiko, mit dem kaum einer rechnet

Eine Komplikation jedoch gibt es auch bei uns, deshalb möchte ich Sie eindringlich davor warnen. Denn fast alle Frauen unserer Praxis mit einer Unterschenkel - Absaugung waren innerhalb eines halben Jahres schwanger ... natürlich nicht durch uns.

Ob sich durch die Operationsergebnisse die Attraktivität unserer Patientinnen derart gesteigert hat, dass es zu diesen „Komplikationen" kommen musste, ist nicht nachweisbar und wird sich auch nicht statistisch erforschen lassen.
Sollten Sie diese OP jedoch wagen, dann seien Sie bitte auf der Hut ... wir übernehmen für solche Komplikationen - natürlich - keine Verantwortung ...

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Beratungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt

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