Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
Moselstraße 1
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Ästhetische Korrektur

Junge Menschen verurteilen gerne andere, meist ältere, wenn diese sich ästhetischen Korrekturen ihres Gesichts oder ihres Körpers unterziehen. „Das würde ich mir niemals machen lassen ...“, hört man sie gerne sagen, wenn nicht ausrufen.
Klar, so kann man reden, wenn man noch „im vollen Saft seiner Hormone“ steht, eine glatte Haut hat und alles schön straff ist.
Junge Menschen machen sich in der Regel keinerlei Gedanken darüber, wie sie in Zukunft aussehen könnten. Sie leben ihr jugendlich gutes Aussehen, setzen sich unüberlegt einer direkten Sonnenbestrahlung aus, am besten noch in der Mittagssonne, und hinterher, an der Bar, zünden sie sich noch ein paar Zigaretten an, weil das „schick“ ist, oder weil sie das schon tun müssen, wenn sie nicht zuvor schon ihre Zigaretten-Kippe neben sich im Sand neben der Strandliege vergraben haben ...
Meinungen ändern sich ab einem gewissen Alter. Je schlechter zuvor mit der Gesundheit gehaushaltet wurde, umso schneller geht das so. Ausgesprochen bemerkenswert finde ich meine Beobachtung, dass Raucherinnen und Raucher zwar einerseits sehr viel schneller altern (sie befinden sich auf der Überholspur der Lebens-Autobahn), jedoch in der Regel später zur ästhetischen Korrektur in unserer Praxis erscheinen. Ich glaube, ihr „Abhängigkeits-Faktor“ lässt sie sehr lange Zeit verklärt in den Spiegel schauen. Denn wenn ich mit ihnen spreche, scheine ich zu bemerken, dass sie sich auffällig deutlich noch als diejenigen Menschen und Gesichter sehen, die sie einmal waren. Sie scheinen schnurstracks an der Realität vorbei zu schauen, für mich ein unglaublich interessantes Phänomen.


Zurück zur „normalen Alterung“. Irgendwann ist es soweit, dass man entweder mit sich selbst und seinem Äußeren entweder „nur“ unzufrieden ist oder sich morgens im Spiegel nicht mehr wiedererkennt. Genau dann ist es soweit. Dann stellt sich nur noch die Frage: Leiden oder nicht leiden!
Langsam aber sicher reift der Entschluss, dass hier etwas passieren muss, denn Jugendlichkeit ist in unserer modernen Gesellschaft erwünscht und akzeptiert, Alterung bedeutet einen Verlust an Respekt, wird immer weniger ernst genommen. Und wer will das schon!?
Auf den Entschluss folgt Unsicherheit: Was ist, wenn mein Arzt mich operativ entstellt, wenn mein Gesicht hässlich verzogen oder verunstaltet wird? Was ist, wenn ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin oder - Hilfe! - wenn alles noch schlimmer wird als es schon ist? Was ist mit den Narben? Was ist, wenn etwas schief geht und es ist nicht mehr umkehrbar?
Also erst einmal alles ad acta gelegt, das ist viel zu gefährlich! Nein, und nochmals nein!
Am nächsten Morgen wieder der Blick in den Spiegel, verschwollen, verschlafen, nicht mehr wiedererkannt ... Vielleicht hat der Arzt ja doch nur eine kleine und ungefährliche Methode in seinem Repertoire, kann ohne Umschweife helfen, ohne dass es ein Risiko gibt! Sie schauen dabei in den Spiegel, legen beide Hände flach an die Wangen, ziehen damit die Wangenhaut straffend in Richtung Ohren und sagen sich: „Nur ein Bisschen so, nur ein Bisschen ...“.
Willkommen im Club, damit tun Sie, was alle tun und vor Ihnen taten, vor allem die Frauen. Wenn Sie so denken und wünschen, fordern Sie das „große Facelift“ ein, aber auch das dauerhafte Verziehen und - manchmal leider auch - das dauerhafte Entstellen Ihres Gesichts. Dann sieht jeder Fremde auf 20 Meter Entfernung, dass Sie geliftet sind.
Wie konnten Sie auch glauben, dass all die Haut Ihres Gesichts, die - der Schwerkraft entsprechend - von oben nach unten abgesunken ist, Ihr Gesicht besser und schöner macht, wenn sie hinter die Ohren gestrafft wird? Das geht doch so nicht!


Was einmal oben war, gehört auch wieder nach oben zurück. Es gehört nicht hinter die Ohren. Wenn Sie mit einem Aufzug vom 10. Stockwerk nach unten ins Erdgeschoss fahren und feststellen müssen, Sie haben Ihren Autoschlüssel oben auf dem Schreibtisch neben der Computer-Tastatur vergessen und liegen lassen, wo finden Sie Ihren Schlüssel dann? Doch nicht etwa im Erdgeschoss!? Sie müssen wieder hoch, an den Ausgangspunkt Ihres vergesslichen Versehens. Dort finden Sie, was Sie suchen.
Genau so ist es mit Ihrem Gesicht: Was im Laufe des Lebens von oben nach unten herabgefallen ist, gehört wieder nach oben, damit es wieder jugendlich und natürlich aussieht. Bitte vergessen Sie das nicht!
Diese Erkenntnis verdanke ich ganz wesentlich meinem hervorragend kompetenten und sympathischen Kollegen Bernard Cornett de Saint Cyr aus Paris, den ich besuchen und im OP über die Schulter schauen durfte. Noch heute großen Dank dafür!

Natürlich ist die Erschlaffung der Haut nicht der einzige Faktor der Alterung. Hinzu kommt ein zunehmender Schwund von Weichteil-Gewebe (vorwiegend Muskulatur und Fettgewebe, aber auch die Hautdicke) und von Gesichtsknochen. Daneben kommt es auch zu einem fortschreitenden, altersentsprechenden Verlust natürlicher Hyaluronsäuren zwischen den Zellen Ihres gesamten Körpers. Hyaluronsäure, ein sehr wichtiges Füllmaterial der Zellen-Zwischenräume aller Körpergewebe, zieht ganz intensiv Wasser an und hält es am Ort des Geschehens, um das Gewebe (vor allem die Kollagenfasern) geschmeidig zu halten und gefährliche, toxische Radikale und Substanzen abzufangen und zu binden.
Schuld an all diesen Verlusten sind vor allem die abfallenden Spiegel körpereigener Hormone, bei Frauen nach der Menopause, bei Männern 10-15 Jahre später im Zuge der Andropause.

Nehmen wir einmal an, Ihre unzähligen, frustrierenden Tagungen mit Ihrem Bad-Spiegel haben am Ende ergeben, dass Sie sich für den Besuch bei einem Plastischen und Ästhetischen Chirurgen entschieden haben. Nehmen wir einmal an, Sie landen in meiner Praxis, natürlich ganz unverbindlich.
Was passiert dann?! Hat der Arzt dann schon das Messer oder die Spritze in der Hand!?
Natürlich nicht. Selbstverständlich nicht!
Zuerst wird eine gründliche Vorgeschichte erhoben, damit ich Ihre gesundheitliche Situation checken und Ihre bisherigen Lebensgewohnheiten - vor allem die Risikofaktoren der Alterung - kennen lernen kann. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.
An zweiter Stelle kommen Ihre persönlichen Beschwerden (was stört Sie an sich?) und ich muss zu ergründen versuchen, wie Sie sich selbst sehen bzw. sehen möchten. Ich strebe also nicht die „Selbstverwirklichung des Plastischen Chirurgen“ an, sondern muss begreifen, um es lapidar zu sagen, wie Sie ticken ...
Erst an dritter Stelle steht die Untersuchung und Analyse. Sehr bewährt hat es sich dabei, ein fotografisches Gesichtsprofil in Standardebenen aufzunehmen, und dieses sofort in den Rechner einzulesen, um es gemeinsam auf dem Bildschirm zu analysieren und Ihre wichtigsten Alterungs-Schwerpunkte herauszustellen. Der große Vorteil dieses Vorgehens: Wenn Sie über Ihr Gesicht sprechen und ich zugleich Ihr Gesicht sehe und mit Ihnen darüber spreche, reden wir beide über zwei verschiedene Gesichter, also meist aneinander vorbei.
Wenn wir beide dasselbe Gesicht auf dem Bildschirm sehen und analysieren, reden wir beide über exakt dasselbe Gesicht, haben also eine viel geringere Chance, uns gegenseitig falsch zu verstehen.


Erst der vierte Schritt, wenn wie also beide Ihr Alterungsproblem kennen und begriffen haben, ist die gemeinsame Erstellung eines Behandlungsplans nach Ihren Wünschen und Erwartungen, selbstverständlich auch nach Ihrem Budget.
Ich stelle an mich selbst die Erwartung, meinen Patienten unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zu ein und demselben Problem anbieten zu können, und damit auch meist verschiedene Preiskategorien für das individuelle Budget. Selbstverständlich werden die Vor- und Nachteile der diversen angebotenen Optionen gemeinsam ausführlich erörtert.
Der fünfte Schritt Ihres Besuches findet bei Ihnen zu Hause statt: Sie schlafen darüber, fügen alles zusammen, was ich Ihnen geraten habe, basteln mit dem neu gewonnenen Grundwissen Ihr individuelles Wunschbild zusammen und entscheiden, ob und wann Sie diese oder jene Behandlungsoption wünschen.
Schritt Nummer 6 ist Ihr Anruf in meiner Praxis mit Bekanntgabe Ihres Beschlusses an meine Mitarbeiterinnen und die Terminvereinbarung nach Ihren Wünschen und unseren Möglichkeiten.
Schritt sieben bedeutet Ihren erneuten Besuch, der verbunden ist mit einer schriftlichen Einwilligung zu Ihrem Wunscheingriff, dem Stellen letzter Fragen und der schriftlichen Risikoaufklärung, die gesetzlich in übertriebener Form gefordert ist und von beiden Seiten, Arzt und Patient, unterschrieben werden muss. Von allem, was Sie bei uns unterschreiben, erhalten Sie entweder eine Zweitschrift oder eine Fotokopie, deren Erhalt Sie mit Ihrer Unterschrift formal bestätigen, wie es das deutsche Patientenrechte-Gesetz vorschreibt. Das heißt, ich lege ganz besonderen Wert darauf, optimal rechtskonform mit meinen Patienten umzugehen und vor allem ihre Rechte gegenüber mir als Arzt in vollem Umfang zu respektieren. Bitte sehen Sie es mir nach, wenn das Ganze an diesem einen Termin zu einem sehr formalen Treffen wird, ich versuche auch auf dem rechtlichen Sektor meinen Pflichten als Arzt Ihnen gegenüber so optimal wie möglich nachzukommen, denn das haben Sie als meine Patientin / mein Patient verdient: Respekt und Achtung als Mensch und als Vertragspartner.

Am Ende soll genau das passieren, was Sie sich wünschen: Ein verbessertes, jüngeres, manchmal auch „aufgeräumtes“ Aussehen mit einem hohen Zufriedenheitsfaktor. Wenn wir dabei Ihre Vorstellungen und Erwartungen erfüllen können, freue ich mich als Ihr behandelnder Arzt. Sollten wir Ihre Erwartungen dabei übertreffen, dann habe mein persönliches Ziel erreicht ...
Viele freundlichen Patienten meiner Praxis, leider nur ein kleiner Teil von ihnen, haben ihre Erfahrungen mit unserer Praxis auf unterschiedlichen Gesundheitsportalen veröffentlicht, danke allen von ihnen dafür. Sie können diese Kommentare und Bewertungen ganz leicht einsehen, wenn Sie z.B. auf unserer Homepage nachsehen unter dem Punkt
Referenzen / Patientenstimmen
Vielleicht hilft dies Ihnen, etwas leichter zu einer Entscheidung zu kommen.

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Ästhetische Chirurgie

Beratungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne in meiner Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt zur Verfügung.

Mo-Fr von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr, außer dienstags. Vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin unter:

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