Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Erschlaffte Oberarme und die Oberarmstraffung

Erschlaffte Oberarme sind das typische „Winke - Winke - Problem" der Frau. Sie treten meist ab ca. 40 Jahren auf, manchmal schon früher. Besonders schnell geht es bei denjenigen Menschen, die sich den typischen Risikofaktoren für die Hautalterung aussetzen.

Mit zunehmendem Alter lagern sich Fettgewebsdepots an den Armen an, mit zunehmendem Spannungsverlust der Haut dehnen die -schweren- Fettgewebs - Anlagerungen diese an der Stelle, an der die Haut am weichsten ist, auf der Rück- und Innenseite der Oberarme. Die beim Heben der Arme nun herabhängende und erschlaffte Haut bewegt sich nun bei jeder Armbewegung unangenehm hin und her, was ihr den Winke - Winke - Namen eingebracht hat.
Als Reaktion darauf wollen viele Frauen ab einem bestimmten Alter keine armfreie Mode mehr tragen, sie verstecken ihr „Problem" unter langärmeliger Kleidung.

Spätestens dann kommt bei vielen ein gefährlicher Wunsch auf: Man sehnt sich nach einer strafferen Oberarmhaut. Es entsteht ein „Straffungswunsch". Darauf sind die Plastischen und Ästhetischen Chirurgen viele Jahre lang eingegangen. Auch heute noch wird diese Operation noch viel zu häufig durchgeführt.
Die oft ahnungslosen Patientinnen sind sich meist nicht der Tatsache bewusst, dass im Rahmen einer operativen Oberarmstraffung Sehr lange, äußerst auffällige und regelmäßig recht breite Narben entstehen, die an der Innen- und Rückseite des Oberarms von der Achselhöhle über die gesamte Oberarmlänge bis meist über den Ellenbogen hinaus bis zum Unterarm verlaufen. Ästhetisch aus meiner Sicht eine regelrechte Katastrophe.

Diese Narben kann man nicht mehr verstecken, man muss damit leben. Da es jedoch nach einer Oberarmstraffung regelmäßig zu starken und etwas hartnäckigen Schwellungen kommt, werden die chirurgischen Narben, so gut sie auch genäht sind, regelmäßig sehr auffällig und breit, weil die Narbe durch die Spannung der stark geschwollenen und zusätzlich gestrafften Haut eben in die Breite gezogen wird.

Kommt es dann nach gewisser Zeit zur kompletten Abschwellung, dann entsteht erneut eine gewisse Lockerheit der Haut, weil die üblicherweise lockere und elastizitätsgeminderte Oberarmhaut nach der Straffung und durch die postoperative Schwellung noch einmal nachgibt und nachlockert. Das heißt, erfahrungsgemäß kann auch eine operative Oberarmstraffung nicht eine „plastikartig" glatte und straffe Oberarmhaut schaffen.

Welche Alternativen gibt es zur operativen Oberarmstraffung?

Die wichtigste - und beste - Alternative ist die Fettabsaugung der Oberarme. Und zwar auch, und gerade erst recht, für schlanke Personen.

Denn bei der Fettgewebs - Absaugung (medizinisch Liposuktion) wird nicht nur schlicht Fett abgesaugt. Noch wichtiger ist oft der Effekt des Skin Shrinking, der Hautschrumpfung, durch eine Absaugung.

Es ist inzwischen sehr gut bekannt, dass durch besondere Absaugtechniken und Bearbeitung der Haut, quasi „von innen", die Haut zu einem bemerkenswerten Schrumpfungsvorgang animiert werden kann. Dieser Schrumpfungsvorgang ist übrigens völlig unabhängig von der Tatsache, ob dabei Fettgewebe abgesaugt wird oder nicht. Daher ist die beschriebene Schrumpfungstechnik auch sehr gut für besonders schlanke Arme mit erschlaffter Oberarmhaut geeignet.

Worin liegt der Vorteil einer Oberarmstraffung per Liposuktion gegenüber einer konventionellen Straffungstechnik?

Der wichtigste Vorteil sind die nicht nur unauffälligen, sondern nach einiger Zeit erfahrungsgemäß überhaupt nicht mehr sichtbaren Narben, meist je eine 4-5 mm lange Hautnarbe im Ellenbogenbereich und eine im Achselbereich.

Das Operationstrauma bei der Oberarm - Absaugung ist also ganz erheblich geringer als bei der Straffung durch langen Schnitt und - ein weiterer wichtiger Vorteil - die Absaugung lässt sich problemlos ambulant in örtlicher Betäubung durchführen, völlig schmerzfrei. Dagegen ist die operative Straffung verbunden mit durchaus langfristigen, schmerzhaften Schwellungszuständen und praktisch nur in Allgemeinnarkose durchführbar.

Die Oberarmstraffung durch Liposuktion ist also ganz erheblich komfortabler für die Patientin und wesentlich schneller überwunden als die Oberarmstraffung durch Schnitt.

Bei einigen, größeren Liposuktionen im Oberarmbereich (ich habe Fettmengen reduziert bis zu 1.300 ml je Oberarm!) kann es schon vorkommen, dass die Haut zwar geschrumpft ist, aber nicht so weit, wie es den ästhetischen Ansprüchen der Patientin entsprechen würde. In solchen Fällen kann problemlos nach einiger Zeit eine Nach - Liposuktion durchgeführt werden, um die Haut nochmals weiter zum Schrumpfen zu bringen. Dies ist jedoch äußerst selten erforderlich.

Fazit:

Grundsätzlich die narbenfreie Oberarm - Liposuktion der Straffung mit Schnitt und langen Narben vorziehen. Sollte man nach der Liposuktion immer noch eine Straffung mit Narben bevorzugen, so ist dies jederzeit problemlos möglich. Sind jedoch erst einmal lange Oberarm - Narben vorhanden, dann sind diese zwar noch etwas korrigierbar, niemals mehr jedoch wieder zum Verschwinden zu bringen.

Ich kann auf ein sehr zufriedenes Patientengut nach Oberarmstraffung durch Liposuktion zurückblicken und empfehle eben deshalb eher diese Methode vor langer Narbenführung.

Gerne zeige ich Ihnen im persönlichen Gespräch meine unverfälschten Ergebnisbilder.

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