Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Augenlidkorrektur und Augenlidstraffung

Schöne Augen machen ... gealterte Augenlider machen alt

„Schöne Augen machen ...“, jeder kennt diese Redensart. Weil sie wirklich stimmt. Die Augen sind ein ganz starkes Ausdrucksmittel. Sie zeigen Aufmerksamkeit genau so wie Müdigkeit, Begeisterung ebenso wie Ablehnung. Sie strahlen bei jungen Menschen, können aber auch wesentlich zum Alterungs – Eindruck beitragen.

Augenlidkorrektur

Ab einem gewissen Alter, und abhängig von der Lebensweise, aber auch vom Hauttyp, zeigen die Augenlider bei jedem Menschen eine gewisse Erschlaffung. Frauen bemerken dies zuerst beim Schminken, wenn der Lidschatten verwischt. Männer beklagen sich meist erst viel später, wenn ihr Blickwinkel durch die überhängende Oberlidhaut zunehmend eingeschränkt wird, vorwiegend zur Seite und nach oben. Gerade im Straßenverkehr kann das eingeschränkte Sichtfeld zur Seite durchaus gefährlich werden.

Die Alterung der Augenlider betrifft jedoch nicht nur die Oberlider. Das Auge ist eine funktionelle und ästhetische Einheit. Korrekturen der Oberlider alleine können helfen, aber auch manchmal einen „operierten Eindruck“ machen, weil ja die Unterlider ihre Alterungszeichen noch besitzen. Meist finden sich an den Unterlidern tiefe Augenringe, die als dunkle Schatten das Auge einrahmen. Aber auch „Tränensäcke“, nichts weiter als Fettgewebe, das sich aus der Augenhöhle vorstülpt, weil das stabilisierende Trenngewebe erschlafft ist, tragen wesentlich zur Alterserscheinung bei.

Wissenschaftliche Analysen haben bestätigt, dass die Korrektur der Oberlider zwar ein besseres Aussehen schafft, jedoch keinen Einfluss auf jüngeres Aussehen hat. Dagegen erwies sich die Korrektur der Unterlider als wesentlich und ausschlaggebend für den Eindruck des Alters der Person. Anders ausgedrückt: Die Korrektur der Unterlider lässt uns jünger aussehen, die der Oberlider nicht.

Natürlich kommt es auch darauf an, welche Form der Unterlidkorrektur durchgeführt wird. Während die operative Oberlidkorrektur im Wesentlichen einheitlich standardisiert ist, gibt es bei den – technisch viel komplizierteren - Unterlidern eine große Variation von Korrekturtechniken, von der einfachen Hautstraffung über die Korrektur der Tränensäcke bis hin zum Lifting des gesamten Mittelgesichts, alleine über den Schnitt am Unterlid, der schon bald nicht mehr sichtbar ist. Eine echte Konkurrenz zum Facelift.

Welche Methode die richtige ist, sollte im Rahmen einer genauen körperlichen Untersuchung und Analyse zwischen Arzt und Patient ausführlich besprochen werden. Eine Augenlid – Operation, egal welchen Ausmaßes, ist immer völlig schmerzfrei, mal abgesehen von dem kleinen Pieks zur örtlichen Betäubung. Auch hinterher haben unsere Patienten nie Schmerzen, lediglich Schwellungsgefühl. Schade, dass sich manche Menschen oft über Jahrzehnte vor diesem Eingriff scheuen, aus Angst vor Schmerzen und aus Unsicherheit. Dabei ist diese OP in der Hand des erfahrenen Plastischen und Ästhetischen Chirurgen sehr sicher und komfortabel. Lassen Sie sich doch einmal unverbindlich beraten ... 

Beachten Sie bitte auch die sehr ausführliche Erklärung der einzelnen OP - Techniken unter der Rubrik "Download", Titel: "Augenlidplastik", die Sie sich auch als PDF - Datei ausdrucken oder herunterladen können. 

Die Augenpartie ist ein ganz wichtiger und auffälliger Teil unseres Gesichts. Sie verleiht dem Gesicht Ausdruck, Alter, Stimmung und krankes bzw. gesundes, waches oder müdes, trauriges oder fröhliches Aussehen. Damit bestimmt das Erscheinungsbild unserer Augen ganz wesentlich, wie wir auf andere Menschen wirken.
 
Die Augenlidstraffung ist ein wesentliches Spezialgebiet unserer Praxis und wird kontinuierlich dem internationalen Standard angepasst. Trotz zum Teil gravierender Veränderungen der OP-Techniken auf internationaler Ebene in der jüngsten Vergangenheit beherrschen wir die neuesten Standards auch komplizierter Eingriffe.
 
Im Grunde gibt es vier verschiedene Schwierigkeitsstufen einer Augenlid – Operation:
Die leichteste, Stufe 1, ist die reine Oberlidstraffung und ist recht schnell überstanden.
Der schwierigste Eingriff, Stufe 4, beinhaltet die Ober- und Unterlidstraffung einschließlich Straffung der Muskulatur und ausgedehnter Wiederherstellung jugendlicher Strukturen im oberen Mittelgesichtsbereich. Dieser komplexe Eingriff verlangt etwas mehr Geduld vom Patienten, ergibt jedoch auch die mit Abstand besten ästhetischen Ergebnisse.

Die Oberlider

Erschlaffung / Überschuss der Oberlidhaut [Fachbegriff: Blepharochalasis] Hängende Oberlider (Schlupflider) sind die häufigste Beschwerde von Frau und Mann. Sie entstehen als kombinierter Alterungsprozess, einerseits durch das Herabsinken der Augenbrauen als Zeichen der Stirn – Alterung, andererseits als Alterung und damit Erschlaffung der Haut an sich. Auch der Augenringmuskel (Orbicularis – Muskel) erschlafft mit den Jahren zusehends, so dass auch er zum gealterten Erscheinungsbild des Auges beiträgt.
 
Frauen stören sich häufig sehr frühzeitig daran (oft schon ab dem 30.-35. Lebensjahr), weil das Schminken der Augenpartie immer schwieriger wird und der Lidschatten leichter verwischt.

Männer haben oft ein Problem mit der Schwere der Lider und rascherer Ermüdung der Augen, besonders an Computer - Arbeitsplätzen. In extremen Fällen kann die Oberlidhaut derart stark erschlafft sein, dass nur noch die Wimpern des Oberlids als eine Art „letzte Bremse“ verhindern, dass die überschüssige Haut über den Oberlidrand nach unten in den Lidspalt herabsinkt. In solchen Fällen kommt es nicht selten vor, dass der Blick nach außen durch die herabhängende Haut mehr oder weniger stark behindert wird und sogar eine Beeinträchtigung im Straßenverkehr besteht. Dann ist spätestens ein medizinischer Behandlungsfall entstanden, der über ästhetische Ansprüche hinaus geht.

Die Unfähigkeit, das Oberlid ausreichend zu heben

„Schlafzimmer-Blick" / Fachbegriff: Blepharoptosis

Wenn wir bei manchen Menschen einen „Schlafzimmer – Blick“ zu sehen meinen, dann beschreiben wir damit entweder eine „müde Person“ oder eine „direkte Absicht“. Beides ist den betroffenen Personen ausgesprochen unangenehm, denn sie leiden an einer ernsthaften Erkrankung, die ihnen die Fähigkeit nimmt, nach oben zu blicken.

Ursache dieser Erkrankung ist ein übermäßig verlängerter Hebemuskel des Oberlids, der sog. „Levator - Muskel“. Seine Verlängerung kann angeboren oder im Laufe des Lebens (z. B. durch Alterungs – Vorgänge) erworben sein. Die Auswirkung dieser Erkrankung ist eine echte Behinderung. Die Oberlider können so stark herabfallen, dass die Pupille teilweise oder in Extremfällen komplett durch das hängende Oberlid verlegt wird. Kompensatorisch versuchen die Betroffenen „die letzte Reserve“ herauszuholen und ziehen mit z.T. intensiver Dauer – Anstrengung die Augenbrauen derart hoch, dass das Oberlid noch ein klein wenig angehoben werden kann und den Blick freigibt.

Allerdings führt dieses Anheben der Augenbrauen zu einem „Dauerkrampf“ bestimmter Stirnmuskeln, der zu teilweise schweren, migräneartigen Kopfschmerzen führen kann, die zusätzlich die Betroffenen schwer belasten. Typischerweise sind bei diesem Krankheitsbild die Augen am Morgen offener als am Abend, weil im Laufe des Tages diejenigen Muskeln langsam ermüden, die den Tag über mit aller Kraft das Oberlid anzuheben versuchen.

Meist sind beide Oberlider betroffen, aber in unterschiedlichem Ausmaß. Wenn nur eine (die schlimmere) Seite operiert wird, fällt im Nachhinein das scheinbar bessere Augenlid üblicherweise derart auf, dass nach entsprechender Zeit auch hierfür die OP ansteht. Deshalb macht es Sinn, beide Lider in einer Sitzung zu operieren. Das spart den Patienten Rekonvaleszenzzeit und belastet kaum zusätzlich. Denn die Zufriedenheit und der Gewinn an Lebensqualität sind meist enorm.
 
Weitere Informationen über Lidstraffung können Sie im Ratgeber Schönheit nachlesen.

Die Unterlider

Die Unterlider sind ein häufig vergessenes „Stiefkind“ der Augenlid – Chirurgen. Am Häufigsten fallen sie auf, wenn „dicke Tränensäcke“ (Fettgewebe, das sich aus der Augenhöhle nach außen vorstülpt) die Augen schwer und „besonders traurig und müde“ erscheinen lassen.
 
Die Operation der Unterlider stellt deutlich höhere Ansprüche an den Plastischen Chirurgen. Sehr leicht ist hier zu viel Haut oder Augenringmuskel entfernt, was dann zum „Vorstülpen“ des Unterlidrandes in Form einer Fehlstellung, dem sog. Ektropium, führen kann. Deshalb sollte die Korrektur der Unterlider nur von einem mit diesem Gebiet sehr gut vertrauten Arzt vorgenommen werden. Eine Korrektur des Ektropium ist möglich, bedarf jedoch besonderer Erfahrung.

Die Ober- und Unterlider als Einheit

Vielfach besteht als Patientenwunsch auch nur die Behebung der Oberlid – Schlupflider und es wird vergessen, dass die Augenpartie eine Einheit darstellt. Korrekturen einzelner Teile davon (z.B. nur der Oberlider) kann das ästhetische Gleichgewicht empfindlich stören und einen „operierten Eindruck“ machen.
Aus diesem Grunde rate ich häufig zur gemeinsamen Korrektur von Ober- und Unterlidern. Denn die Alterung findet an beiden Lidern üblicherweise in gleichem Ausmaß statt. Die Nachbehandlungszeit einer alleinigen Oberlidplastik und einer kombinierten Ober- und Unterlidstraffung ist gleich. Die Rekonvaleszenz ist identisch. Lediglich die OP-Zeit ist etwas verlängert.

Mein Rat: Genau überlegen, was man will. Vielleicht auch einmal über den ersten Wunsch hinausdenken und sich gründlich beraten lassen.

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Beratungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne in meiner Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt zur Verfügung.

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