Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Natürlichkeit und Attraktivität für die Brust der Frau durch Eigenfett-Transplantation

Wie der Brustaufbau mit Eigenfett funktioniert

Viele Frauen leiden unter einer zu kleinen oder unschön geformten Brust. Dagegen gibt es einen über Jahrzehnte aufgebauten Reflex: Silikon-Brustimplantate.
So schön, attraktiv und effektiv Brustimplantate auch sein mögen, sie können leider auch eine ganze Menge unangenehmer Komplikationen verursachen, an erster Stelle die gefürchtete Implantat-Kapselfibrose. Aber Implantate können auch rotieren, sich unattraktiv verlagern und die Brust ein- oder beidseitig deformieren. In neuerer Zeit kam noch eine wichtige und ernst zu nehmende Komplikationsmöglichkeit hinzu: Der Implantatkapsel-Krebs, das sog. BIA-ALCL. Diese Erkrankung ist sehr selten, kommt jedoch vor.
Ein erfahrener Plastischer Chirurg wird Brustimplantate nicht verteufeln. Sie sind oft ein regelrechter Segen für betroffene Frauen. Doch derselbe Plastische Chirurg wird auch mit den Implantat-Komplikationen vertraut sein und diese zu beheben wissen. Nur ist das weder „einfach“ noch „preisgünstig“, wenn es denn gut werden soll.

Seit 2010 habe ich, frisch von einer Intensiv-Weiterbildung in Chicago, USA, zurückgekommen, die Eigenfett-Transplantation von Bauch oder Beinen in die Brust in unser Behandlungsspektrum mit aufgenommen, mit durchschlagenden Erfolgen. Nicht etwa, dass wir die Brustvergrößerung mit Implantaten verteufeln, ganz im Gegenteil. Doch wir haben eine kostbare und hochwertige Behandlungs-Alternative hinzu bekommen, die sich für viele Frauen lohnt:
Spätestens nach 15-18 Jahren müssen auch die allerbesten Implantate gewechselt werden, denn sie werden – für die Besitzerin meist unbemerkt – undicht, und manchmal reißen sie sogar. Nur selten werden defekte Implantate bemerkt, meist wird der Wechsel verschleppt und es dringt freies Silikon in den Körper (z.B. die Lymphwege), von wo es dann nicht mehr entfernt werden kann. Ich habe mich darauf spezialisiert, undichte Implantate mit unserem hochwertigen Ultraschall-Gerät rechtzeitig zu entdecken und dann folgerichtig zu reagieren.

Mehr Information zum Thema Brustvergrößerung durch Eigenfett

 

Beispiele einer 42-jährigen Patientin, sowie einer 36-jährigen Patientin

Fotos: Dr. med. Roman Fenkl, mit schriftlicher Zustimmung der Patientin

Brustrekonstruktion durch Eigenfett nach Krebserkrankung

Vor der AFT
42-jährige Patientin nach krebsbedingter, kompletter Brust-Amputation links und mit sehr großer, hängender Brust rechts.

 

Brustrekonstruktion durch Eigenfett nach Brust-Amputation

Nach 4 AFT-Sitzungen
Das Rekonstruktions-Ergebnis nach 4 AFT-Sitzungen und einer angleichenden Straffung und Verkleinerung der rechten Brust an die linke, „neue“ Brust, zusammen mit einer Rekonstruktion der linken Brustwarze aus der rechten.

Brustvergrößerung durch Autologe Fettgewebs-Transplantation

Vor der AFT
36-jährige Patientin mit einer schweren Fehlbildung ihrer Brust (sog. Tubuläre Brust oder „Rüsselbrust“).

 

Brustvergrößerung durch Eigenfett

Nach 4 AFT-Sitzungen,
sowie einer individuell speziellen Straffung. Es liegt nun lebenslänglich eine optimale Brustform vor. (Ausführliche Patientenstory)

Die Implantate oder die OP-Technik wechseln?

Immer wieder treffe ich auf Patientinnen, die mir sagen: „Meine Implantate waren in meiner damaligen Lebensphase wichtig, unverzichtbar. Sie haben mir sehr viel gegeben, aber jetzt will ich sie nicht mehr, ich bevorzuge die weniger gefährliche, natürliche Alternative, Eigenfett.“
Tatsächlich ist die sog. Autologe Fettgewebs-Transplantation“ (AFT), also die Transplantation von schonend gewonnenen Fettzellen von einer Stelle des Körpers an eine andere, heute eine sehr sichere und zuverlässige, vor allem aber eine risikoarme und völlig schmerzfreie Operation, wenn sie korrekt durchgeführt wird. Und das gilt nicht nur für die Brustvergrößerung, sondern vor allem auch für Fehlbildungen der Brust, für Brustverformungen nach Krebsoperationen, für Asymmetrien und – nicht zu vergessen – sogar für die Trichterbrust, auch des Mannes.

Die AFT ist die biologische Lösung für ein biologisches Problem.

Es gibt keinen Fremdkörper. Es gibt kein tastbares Implantat, das Probleme bereiten könnte. Die Schwierigkeit bei dieser Operation liegt darin, die sehr zart gebauten Fettzellen besonders schonend zu entnehmen (darum geht das nicht mit der Fettabsaug-Maschine und muss aufwändig mit der Hand erfolgen) und sehr akribisch und optimal verteilt so in der Brust zu platzieren, dass möglichst viele dieser Fettzellen überleben können. Dies bedeutet für den Operateur einen relativ großen Zeit- und Geschicklichkeits-Aufwand. Demgegenüber schlafen die Patientinnen, wachen anschließend auf und bleiben einen Tag stationär. Keine Schmerzen. Noch nie.

Die Zeit nach der Operation

Alle Fettzellen, die Anschluss an die Durchblutung wiederfinden, bleiben lebenslänglich erhalten! Sie gehen nicht mehr unter, werden nicht abgebaut. Im Gegenteil: Bei Gewichtszunahme der Trägerin wachsen sie sogar mit. Und weiter: Die im Fettgewebe enthaltenen, kostbaren Stammzellen, werden gleichfalls transplantiert und lösen Narben auf, verbessern die Qualität von Haut und Gewebe, sie „reparieren“.

Wann sollte Eigenfett nicht transplantiert werden?

Bei Raucherinnen. Sie würden sämtliche transplantierten, empfindlichen Fettzellen „vergiften“, und dann wäre die OP umsonst gewesen. Das macht man besser nicht. Auch bei „ungeduldigen“ Patientinnen empfiehlt sich diese Technik nicht. Postoperativ müssen 2 Wochen besondere Schonung und spezialisierte Nachbehandlung zwingend eingehalten werden. Auch wenn die Erwartungen an eine Brustvergrößerung zu groß sind, fällt eine AFT flach. Je OP-Sitzung kann maximal ½-1 Cup-Größe vergrößert werden, für mehr bedarf es Folgesitzungen.

Wichtige Grundregel:

Je mehr aufnahmefähiges Brustgewebe bereits vorhanden ist, desto mehr kann man transplantieren. Je kleiner die Brust, desto weniger Fettzellen kann man (anfangs) übertragen. Das bessert sich mit jedem Folgeeingriff, oft sind es zwischen 2 und 4 Eingriffe, je nach Vergrößerungswunsch. Das klingt viel, doch im Vergleich zu Implantaten und – teuren – Implantatwechseln ist Eigenfett noch immer „günstiger“, ganz besonders aber auch natürlicher und gesünder.
Selbstverständlich muss auch transplantierbares Fettgewebe „irgendwo“ vorhanden sein. Das kann bei besonders schlanken Personen zu einem Problem werden. Dieses Problem lässt sich durch verbesserte Nahrungsaufnahme leicht lösen. Solche Voraussetzungen könnten unter Umständen sogar oft angenehm sein. Neider gibt es da sicher viele …

Brustvergrößerung durch Eigenfett (PDF)

Lesen Sie auch meine Veröffentlichung zu diesem Thema:
Eigenfett-Transplantation in der modernen Plastischen und Ästhetischen Chirurgie (PDF)

Aktuelle Studie der Internationalen Gesellschaft für ästhetische plastische Chirurgie: Brustvergrößerung ohne Implantate?
Infos zu Brustvergrößerung ohne Implantate finden Sie hier.

Kurzinformationen zur Brustvergrößerung mit Eigenfett (AFT)

 Ablauf der Operation

OP-Dauer: Je nach Ausmaß der Transplantation, 4 – 6 Stunden
Betäubung: Fettgewebs-Entnahme in Dämmerschlaf + Tumeszenz-Betäubung 
Transplantation in die Brust in Allgemeinnarkose
Klinikaufenthalt: 1 Nacht (in der Regel)
Nachbehandlung: Ärztliche 24-Stunden Bereitschaft
1. postoperative Kontrolle nach 5-6 Tagen
2. postoperative Kontrolle nach 10-12 Tagen
3. postoperative Kontrolle nach 2,5-3 Wochen
4. postoperative Kontrolle nach 6 Wochen
5. postoperative Kontrolle nach 4-6 Monaten
6. postoperative Kontrolle nach 1 Jahr (mit ausführlichem Ultraschall und Mammographie)
Anmerkung: Für Patientinnen, die von weither anreisen, können individuelle Nachbehandlungs-Kompromisse gefunden werden.
Ruhezeit postoperativ: Konsequent 10 – 14 Tage
Arbeits-/
Gesellschaftsfähigkeit:
Nach 10 – 14 Tagen postoperativ
Narbenbildung: Kaum noch erkennbar (Entnahme- und Empfängerstelle)
Sport: Nach 6 Wochen postoperativ (allmähliche Belastungssteigerung)
Kosten: Auf Anfrage / individuell
Nicht geeignet: Für Raucher und extrem schlanke Frauen ohne eigene Fettgewebs-Reserven

 

Beratungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt-Griesheim

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne in meiner Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt-Griesheim zur Verfügung. Sie erreichen uns unter der E-Mail-Adresse info(at)dr.fenkl.de.

Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr, außer dienstags.

Beratungstermin Vereinbarung:

Tel. 06155 - 87 88 84