Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
Moselstraße 1
64347 Griesheim
Telefon: 0049 – 6155 / 87 88 84
Telefax: 0049 – 6155 / 87 88 86
E-Mail: info(at)dr-fenkl.de
Internet: www.dr-fenkl.de

Praxis Öffnungszeiten
Mo  08:00 – 18:00 Uhr
Di    08:00 – 18:00 Uhr (OP Tag)
Mi    08:00 – 18:00 Uhr
Do   08:00 – 18:00 Uhr (OP Tag)
FR   geschlossen
SA   (OP Tag)

Entfernung von Muttermalen, Hautwarzen oder Hautknoten

Leberflecken, Warzen und Knubbel im Gesicht

Wer kennt sie nicht, die grässliche Hexe mit den „Warzen auf der Nase" aus der Geschichte von Hänsel und Gretel? Genau so will keiner aussehen, schon allein aufgrund der Tatsache, dass ja die Hexe „der Bösewicht" ist. Und das markanteste Merkmal, die Warzen auf der Nase, werden von den Zuhörern der Geschichte unmittelbar mit dem „bösen Charakter" in Verbindung gebracht.

Das war die - inzwischen alte - Geschichte der Gebrüder Grimm.

Die „moderne Geschichte" lautet etwas anders: Die auffälligen Reißverschluss - Narben so manchen Operateurs sind bestens bekannt und niemand will solch entstellende „Kampfzeichen" gerne in seinem Gesicht als „neue Landkarte" wiederfinden. Die Angst vor Entstellung ist verständlicherweise bei den Menschen groß. Auch wenn die Kasse zahlt, sie zahlt doch nur für das Nötigste. Und damit lässt sich - das weiß heute jeder - wohl kaum eine ästhetisch optimale Narbe ins Gesicht „zaubern".

Entfernung von Muttermalen

Das Resultat ist das, was man jeden Tag so unter seinen Mitmenschen betrachtet: Sie haben Angst vor Entstellung, vor entstellenden Narben mitten im Gesicht, und daher laufen sie mit entstellenden Hautgeschwülsten durch ihr Leben, nicht wissend, dass man sehr wohl narbenfrei und narbenarm operieren kann, ohne auffällige Narben, ohne zu entstellen.

Natürlich ist es nicht leicht, ästhetisch optimal zu operieren. Dazu gehören ein exaktes Vorgehen, ausgefeilte OP - Techniken und eine optimierte Nachbehandlung mit so einigen Kontrollterminen. Man muss sehr exakt untersuchen, denn die meisten Muttermale, Knubbel und sonstige Hautgeschwülste sind gutartig, aber hin und wieder schleicht sich auch einmal eine Hautkrebs - Erkrankung dazwischen, die besser erkannt werden sollte. Da lege ich auf eine besonders gute Zusammenarbeit mit den Hautärzten ganz großen Wert, um für unsere gemeinsamen Patienten das Bestmögliche zu erreichen.

Daher mein Prinzip: Jede Geschwulst, die entfernt werden soll, egal ob am Körper oder im Gesicht, sollte zur Untersuchung eingeschickt und vom Pathologen korrekt beurteilt werden. Das bedeutet die Sicherheit des Patienten!

Immer wieder kommt es leider vor, dass solche Geschwülste als „gutartig" bezeichnet und daraufhin z. B. mit dem Laser „weggebrannt" werden. Meist nicht komplett, nur an der Oberfläche. Darunter könnte der Krebs weiter schwelen, bis er eine gefährliche (unerkannte) Größe erreicht hat. Ein Vorgehen, das ich nicht empfehlen kann.

Was soll man nun tun mit den Knoten im Gesicht?

Die narbenfreie Entfernung von Leberflecken im Gesicht.

Es gibt - operationstechnisch gesehen - verschiedene Formen der Behandlung. Dazu gehört entweder die völlig narbenfreie Entfernung der Geschwulst, allerdings mit der geringen Gefahr, dass sie über sehr lange Zeit (viele Jahre bis Jahrzehnte) leicht nachwachsen könnte. Sollte die pathologische Untersuchung der entfernten Geschwulst dann doch nicht so ganz in Ordnung sein, muss nachgeschnitten werden, so dass zwar eine Narbe entsteht, jedoch eine ganz feine und unauffällige.

Mit dieser Operationstechnik können vor allem Leberflecken und Alterswarzen sehr gut zum Verschwinden gebracht werden.

Die narbenarme Entfernung von Geschwülsten im Gesicht

Geschwülste wie Talgdrüsenzysten (sog. Atherome oder „Grützbeutel") können nicht ganz narbenfrei entfernt werden. Das Gleiche gilt für haartragende Leberflecken bzw. Muttermale (sog. Naevi oder Naevi pilosi). Da die Haarwurzeln immer sehr tief in der Haut liegen, müssen zur Entfernung alle Hautschichten durchtrennt werden und es entsteht eine feine Narbe.

Entscheidend ist, dass die Narbe möglichst exakt in den Hautspannungslinien, den sog. „Skin Tension Lines" (STL), zu liegen kommt. Das benötigt eine sorgfältige Planung der Schnittrichtung. Denn eine Narbe, die parallel zu den Hautfalten verläuft, wird immer sehr fein verheilen. Eine Narbe, die senkrecht zu den STL geführt wird, hat eine gute Chance, sehr auffällig, schlimmstenfalls sogar wulstig zu werden.
Die Naht solcher Geschwülste erfolgt natürlich nicht in Reißverschluss - Technik, sondern intrakutan, d.h. sehr fein innerhalb der Haut, so dass nach Ausheilung am Ende nur noch ein sehr feiner Narbenstrich - oder fast gar nichts mehr - zu erkennen ist.

Viele meiner Patienten kamen mit der typischen „Narbenangst" in meine Praxis und verließen sie nach einiger Zeit befreit von ihren „hässlichen Warzen im Gesicht", wie viele von ihnen es ausdrückten. Dazu habe ich die Geschichte einer meiner Patientinnen für Sie aufgeschrieben:

Wie eine meiner Patientinnen ihre „Warzen im Gesicht" verlor und was danach mit ihr passierte

Es ist schon einige Zeit her, da sprach mich eine Mitarbeiterin an, ihre Cousine leide so sehr unter ihren „Warzen im Gesicht" und ob ich sie mir nicht einmal ansehen wolle.

Die Betroffene war schon über 50 Jahre alt und hatte sich ihr Leben lang mit diesen wirklich auffälligen „Knubbeln" im Gesicht gequält, die deutlich über die Haut hinausragten. Eine der Geschwülste, auf der Wange platziert, hatte im Laufe der letzten Jahrzehnte durch sehr langsames Wachstum fast schon die Größe einer Bohne erreicht und war dunkelbraun. Dazu kamen zwei kleinere Hauttumoren an der Stirn, am Jochbogen und am Kinn. Dadurch war das ansonsten gepflegte Gesicht und das sonstige Äußere der Patientin empfindlich gestört.

Sie trug mir ihre Bedenken vor, sie könnte durch Operationsnarben hinterher noch mehr entstellt aussehen als jetzt. Natürlich konnte ich ihr nicht Narbenfreiheit versprechen, aber deutlich besser sollte sie hinterher schon aussehen.

Sie wagte die Operation und ich führte den Eingriff - wie immer - mit großer Sorgfalt und mit OP - Lupenbrille durch, um besonders exakt arbeiten zu können. Alle Narben wurden genau in den Verlauf der Hautspannungslinien gelegt und dort wo diese gebogen verliefen, wurde auch die Narbe auch in leichtem Bogen geplant und eingefügt. Alle entfernten Geschwülste waren gutartige, wuchernd wachsende Muttermale, die durch den Eingriff vollständig entfernt wurden, wie die Untersuchung unter dem Mikroskop zeigte.

Die Nachbehandlung bestand aus einigen Vorstellungsterminen, zu denen ich wie immer die Narben reinigte und pflegte. Nachdem die Hautfäden gezogen waren, zeigte sich die Patientin zufrieden mit dem Ergebnis. Wir vereinbarten einen Termin zur Abschlusskontrolle, aber sie kam nicht wieder, und das tat mir Leid. Denn wenn man sich als Operateur wirklich viel Mühe gibt, dann möchte man natürlich auch das Endergebnis sehen und kritisch beurteilen. Denn davon hängt ja die Erfahrung ab, und die Entscheidung, ob man sich als Arzt im nächsten, ähnlich gelagerten Fall wieder für das gleiche Vorgehen entscheiden würde.
Ich ließ die Patientin anrufen, erinnerte über ihre Cousine, meine Mitarbeiterin, mehrmals und war doch recht enttäuscht, dass sie nicht kam. Natürlich nicht aus bösem Willen. Selbstverständlich war das Leben inzwischen für sie weiter gegangen und da sie kein Problem mehr hatte, war es wohl nur noch eine Art „lästige Pflicht", nochmals den Arzt zu besuchen.

Doch ich war hartnäckig, und nach 1 1/2 Jahren kam sie endlich doch noch vorbei. Es gab jetzt aber nur noch ein Problem. Für mich. Denn ich erkannte sie nicht mehr wieder:
Diese Frau hatte durch die Entfernung ihrer auffälligen Muttermale eine derart ausgeprägte, positive Persönlichkeits - Aufwertung erfahren, dass sich ihr gesamter Typ komplett verändert hat. War sie vorher eher schüchtern und konservativ - gediegen mit einer etwas „altmodischen" Frisur, kam sie jetzt sonnengebräunt, perfekt geschminkt, mit einer frechen, schicken und modischen Frisur in mein Sprechzimmer herein. Auch ihre gesamte Kleidung war anders, modischer, schicker.

Natürlich war sie sehr zufrieden und das sagte sie auch deutlich. Und sie tat mir einen weiteren Gefallen: Sie erlaubte mir, ihre Bilder mit gesamtem Gesicht meinen Patientinnen und Patienten zu zeigen, damit sie es ihren Nachfolgerinnen leichter machen konnte, die wie sie selbst über Jahre und Jahrzehnte zögern.
Ich habe daraufhin die beiden Bilder vor und 1 1/2 Jahre nach ihrer Operation gegenübergestellt und mehreren Patienten später gezeigt. Alle Betrachter waren hinterher genauso verblüfft wie ich selbst. Positiv.

Ich habe aus dieser - wahren - Geschichte Wichtiges für meine ärztliche Laufbahn und Einschätzung meiner Arbeit gelernt: Es muss nicht immer eine Brustverkleinerung oder Brustvergrößerung, auch nicht unbedingt eine neue Nase oder ein Facelift sein, um einem Menschen seine Welt viel positiver erscheinen zu lassen. Es reicht manchmal eben auch nur, einen Menschen von seinem Leberfleck, einem persönlichen Stigma, zu befreien, um ein völlig neues Lebensgefühl zu vermitteln. Das macht meinen Beruf als Plastischer und Ästhetischer Chirurg jeden Tag zu einem Erlebnis. Und dafür bin ichdankbar. Jeden Tag.

Beratungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne in meiner Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt zur Verfügung.

Mo-Fr von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr, außer dienstags. Vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin unter:

Tel. 06155 - 87 88 84