Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Eigenfett mit Stammzellen gegen Narben

Narben sind äußerst komplexe Formen von Ersatzgewebe, das zur Reparatur von Gewebedefekten unterschiedlichster Art vom Körper gebildet wird.
So sinnvoll Narben auch für den Körper sein mögen, so unerwünscht sind sie oft durch die Induktion körperlicher Behinderungen oder Schmerzen, aber auch durch entstellende Wirkungen, vor allem im Gesicht bzw. an häufig nicht mit Kleidung bedeckten Körperstellen.

Die Therapie von Narben kann sehr vielfältig sein, wie bereits erwähnt. Ein relativ neues Behandlungs-Element stellt die Transplantation von Eigenfett dar (medizinisch: Autologe Fettgewebs-Transplantation = AFT). Denn mit dem Eigenfett werden auch unzählige Stammzellen transplantiert, die bei jedem Menschen im natürlichen Fettgewebe „schlafen“. Diese Stammzellen sind echte Alleskönner oder Allrounder. Sie können sich nicht nur in alle möglichen unterschiedlichen Gewebezellen verändern (differenzieren), sie können vor allem „aufräumen“ und „reparieren“. In diesem Zuge sind sie auch in der Lage, in gewissem Umfang Narben aufzulösen bzw. zu reduzieren oder zu verbessern.

Damit werden Stammzell-Transplantationen zu einem effektiven Mittel, unerwünschte Narben „anzugreifen“ bzw. ihr Ausmaß zu reduzieren.
Dabei können kombinierte Eigenfett-/ Stammzell-Transplantationen entweder ganz eigenständig in und unter bestehende Narben oder nicht heilende Geschwüre eingebracht werden, oder man benutzt sie im Rahmen einer operativen Narbenkorrektur bzw. Geschwür-Sanierung als unterstützende Maßnahme zur Verbesserung der Heilung und Reduktion der nach der Narbenkorrektur neu entstehenden Narben.
Dabei darf man nicht erwarten, dass eine einzige Stammzell-Transplantation mit einem Mal alle bestehenden Narben „wegbläst“. Das geht so nicht, denn hier handelt es sich um einen rein biologischen Prozess, der für seine Wirkung Zeit benötigt und auch nur in eingeschränktem Umfang effektiv ist. Geduld und Beobachtung sind hier gefragt.

Sollte das abschließende Ergebnis nicht den Erwartungen entsprechen, dann können selbstverständlich Folge-Transplantationen angeschlossen werden, um dem gewünschten Resultat so nahe wie möglich zu kommen.
Sie mögen das ganz banal mit einer Tasse Kaffee ohne Zucker und ohne Milch vergleichen: Dieses Getränk schmeckt von Natur aus bitter. Sie können einen Würfel Zucker zugeben und die Menge des Zuckers entspricht einem gewissen Süßungsgrad. Manche Menschen sind damit zufrieden, andere nicht und nehmen einen zweiten Zuckerwürfel, analog zu einer zweiten AFT. Es mag Menschen geben, die mögen ihren Kaffee besonders süß, sprich: möchten ihre Narben besonders unauffällig. Also gibt man einen dritten Würfel Zucker zu und unternimmt eine dritte AFT und so weiter.

Bitte erwarten Sie nicht, dass die Eigenfett-Transplantation „alles“ schafft und Ihre Narben völlig zum Verschwinden bringt. Das wäre zu viel erwartet.
Vielmehr ist es die Kombination mehrerer einzelner Behandlungstechniken gegen Narben, wie sie auf dieser Website bereits beschrieben wurden. Erst die Kombination mehrerer oder aller dieser Techniken und Methoden in fachärztlicher Hand und unter Ihrer möglichst optimalen Mitwirkung als Patientin / Patient wird am Ende das Beste aus Ihrem Behandlungswunsch machen. Dabei bin ich gerne Ihr Begleiter

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Beratungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne in meiner Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt zur Verfügung.

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