Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Schönheitschirurgie

Was ist denn eigentlich „schön“?

Ich bin „Schönheitschirurg“. Das heißt, mein Beruf ist es, Menschen „schön“ zu machen. Aber was ist das!? „Schön“!?

Eine alte Weisheit sagt: „Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters“. Das heißt, so wie wir die Dinge sehen und betrachten, so empfinden wir sie als attraktiv oder abstoßend, durchschnittlich oder sehenswert.

Schönheit ist aber auch kulturell geprägt. So sind z.B. abstehende Ohren im europäischen Raum ein Makel, wegen dem Kinder oft grausam von Mitschülern gehänselt werden. In Indien dagegen gelten sie sogar als Zeichen besonderer Intelligenz, sind also gar erwünscht.

Schönheitschirurgie, Brustchirurgie

Die Brust der Frau ist ein ganz wichtiges Symbol der Weiblichkeit und Attraktivität. Aber welche Form und welche Größe ist „schön“? Nimmt man sich die alten Griechen und ihre Statuen zum Vorbild, dann wäre z.B. die berühmte Venus von Milo (Louvre, Paris) als überlebensgroße Marmor-Statue das beste Beispiel. Sie trägt eine wohlgeformte, runde Brust, jedoch in einer Größe, mit der heute keine Frau nach einer Brustvergrößerung zufrieden wäre. Vielmehr hatten sich in meiner Praxis bereits zahlreiche Frauen mit ziemlich exakt derselben Brustgröße eingefunden ... zur Brustvergrößerung.

Viele alte Meister, unter ihnen z. B. Rembrandt, hatten Frauenakte gemalt. Auffällig war dabei sehr häufig, dass die Brust der - meist gut beleibten - Frau zwar gut geformt, jedoch eher klein war, zumindest für heutige Anschauungsverhältnisse. Die Brust der Frau aus heutiger Sicht sollte gut geformt und rund sein, nicht hängend, jedoch eher groß. Die Figur wird sehr schlank gewünscht. Also: Eine sehr schlanke, drahtige, gut durchtrainierte Figur mit B- oder eher C-Körbchen-Brust. Das gibt es in der Natur beim Menschen. Ich selbst habe solche Frauen gesehen, aber extrem selten. Wie paradox, dass gerade diese Frauen ihre Brust nicht behalten wollten, denn sie kamen in der Regel zur Brustverkleinerung ...

Welches Gesicht ist schön?

Ist es die Mona Lisa von Leonardo daVinci, wie sie im Louvre hängt? Oder ist es Angelina Jolie? Sind es Angelinas füllige Lippen oder eher die individuelle Form ihres Mittelgesichts, die das Besondere ausmachen? Heute scheinen es eher die Wangenknochen (die Jochbögen) zu sein, die attraktiv machen. Dorthin machen die Frauen ihr Rouge, um die besonders attraktive Gesichtsform zu betonen. Auch das war nicht immer so. Sieht man sich in renommierten Museen genauer um, z. B. dem Lovre, dann findet man auch Figuren aus der Romanischen Kunstepoche oder der Frührenaissance, etwa um das 11. und 12. Jahrhundert nach Christi. Ich fand es sehr bemerkenswert, dass auch die damaligen Kunstfiguren (meist Madonnenfiguren) ebenfalls mit Rouge ausgestattet waren. Das Rouge befand sich hier jedoch „eine Etage tiefer“ im Gesicht, nämlich unterhalb der Jochbögen auf den Bäckchen (Wangen).

Diese Art des Schminkens, die damals wohl eher ein „gesundes Aussehen“ nachahmen sollte, das im Auge des Betrachters als attraktiv galt, würde heute nur mitleidiges Schmunzeln bewirken, denn in unserer Zeit muss man nicht mehr „gesund“ aussehen, man ist es aufgrund optimaler Ernährung, Vitaminen im Winter, Zentralheizung, Hygiene, sanitären Einrichtungen, moderner Medizin. Heute will man „attraktiv und sexy“ aussehen.

Daran haben sich die Plastischen Chirurgen und Schönheitschirurgen bereits angepasst. Im Rahmen der ästhetischen Gesichtsmodellierung, z.B. mit modernen, langlebigen Hyaluronsäuren, können Gesichtsformen an einem Nachmittag hergestellt werden, die nicht nur etliche Jahre jünger aussehen lassen, sondern den Sexappeal des Gesichts teilweise enorm zu steigern in der Lage sind. Das Ausmaß solcher Gestaltungsmöglichkeiten ist sogar für mich, als langjährig erfahrenen Schönheitschirurgen oft beeindruckend.

Auch der Körper von Mann und Frau ist ein sehr wichtiges Schönheitsmerkmal. Aber woran orientieren wir uns? Sind es die „Alten Meister“, die uns sagen was schön ist oder sind es die modernen Medien? Sieht man sich den im Museum in Florenz stehenden, überlebensgroßen David von Michelangelo an, dem wahrscheinlich besten Bildhauer-Künstler, den es je gegeben hat, dann fällt unterhalb eines ebenmäßigen Gesichts, überkront von leicht fließendem, lockigem Haar, ein muskulöser Torso auf, der in jedem zeitgemäßen Fitness-Studio als Vorzeigebeispiel stehen könnte.

Schönheitschirurgie, Gesicht-, Arme-, Beine- und Intimchirurgie

Keine übertriebene Muskulatur, aber auch kein „Schwabbel-Weichei“. Sehr schlankes Becken und muskulöse Arme und Beine, die ein ästhetisch ausgewogenes, sehr natürlich wirkendes Muskel-Relief unter einer weichen und narbenfreien Haut erkennen lassen. Michelangelo war, wie auch Leonardo daVinci, ein Renaissance-Künstler. Botticelli lebte etwa in der gleichen Epoche und malte seine eigene Venus, wie sie aus einer großen Muschelschale aufsteigt.

Dieses weltberühmte Bild schafft eine besondere Vorstellung der idealen Frau: Sanfte, weibliche Formen, nicht muskulös geprägt, aber schlank. Auch die typischen weiblichen Kennzeichen wie der Babybauch unterhalb des Nabels hat Botticelli nicht übersehen. Sie gehören eben dazu. Die heutige Frau will dieses „Mini-Bäuchlein“ nicht haben und gibt ihrem Schönheitschirurgen vor, wie das auszusehen hat: „Wenn ich im Bikini am Strand liege und an mir hinuntersehe, sollte sich das Bikini-Höschen so zwischen den Beckenknochen aufspannen, dass ich darunter durchsehen kann. Es sollte auf keinen Fall dem Bauch aufliegen.“ Das habe ich als Schönheitschirurg schon von vielen Frauen gehört. Der Wunsch schien mir nachvollziehbar, also habe ich es gemacht. Und es war schön ...

Was ist Schönheitschirurgie?

Auf jeden Fall ist es ein zweischneidiges Schwert. „Schönheitschirurg“ darf sich jeder Arzt nennen, auch ohne die geringste Ausbildung zusätzlich zu seinem normalen Studium. Kein Arzt muss sich bemühen, eine aufwändige Facharzt-Ausbildung abzulegen, um sich „Schönheitschirurg“ nennen zu dürfen. Wenn er mag, kann er sofort loslegen. Ob er sich nun auskennt oder nicht. Denn „Schönheitschirurg“ ist kein geschützter Begriff.
Anders verhält es sich mit dem Begriff „Plastischer und Ästhetischer Chirurg“. Dieser Begriff ist eine geschützte Facharzt-Bezeichnung. Hierfür muss man viele Jahre Weiterbildung nach seinem Medizinstudium in spezialisierten Fachkliniken absolviert und eine Abschlussprüfung bei der Landesärztekammer bestanden haben. In dieser Zeit lernt man sehr viel über Ästhetik, Schönheit und ideale Formen, aber man lernt auch das Operieren mit all jenen unzähligen kleinen und großen Tricks, die die Besonderheit des guten Schönheitschirurgen ausmachen.
Der ehrwürdige Altmeister der Schönheitschirurgie, Professor Dr. Neven Olivari aus Wesseling, hat auf der Ehrungsfeier zu seinem 80. Geburtstag genau definiert, was einen „guten Schönheitschirurgen“ oder Plastischen Chirurgen ausmacht: „Der gute Plastische Chirurg zeichnet sich nicht durch seine persönliche Größe aus, sondern durch die Kenntnis tausender kleiner Tricks beim Operieren“.

Immer wieder kommen Menschen zum Schönheitschirurgen und wollen nicht „schön“, sondern einfach normal aussehen. Viele wurden entstellt durch misslungene Schönheitsoperationen, meist von Ärzten ohne Fachausbildung. Andere hatten Krankheiten hinter sich gebracht, wie z. B. Brustkrebs, und wünschen sich nichts sehnlicher als eine normale Brust nach einer Amputation wegen des Krebses.
Wieder Andere können nicht akzeptieren, dass sie älter werden als es ihnen recht ist. Sie erkennen den Menschen nicht mehr, der sie morgens im Spiegel ansieht, fühlen sich viel besser und jünger als dieses Spiegelbild, das ihnen gegenüber steht. Sie bitten den Schönheitschirurgen „nur“, die Uhr der Alterung ein wenig zurück zu drehen. Und tatsächlich kann man mit den heutigen, fantastischen Möglichkeiten vieles erreichen, das den Wünschen dieser Patienten entgegenkommt.

Oft kommen Patienten zum Schönheitschirurgen und meinen eigentlich den Plastischen Chirurgen oder den Wiederherstellungschirurgen. So z.B. bei Hautkrebs-Erkrankungen im Gesicht. Frühere, viel zu intensive Sonnenbäder oder Berufe mit starker Sonnenexposition (z. B. Bauarbeiter oder Briefträger, Bademeister oder Golfspieler) führen sehr oft zu einer Hautkrebs-Erkrankung an äußerst unangenehmer Stelle, z. B. an der Nasenspitze, der Lippe, dem Augenlid oder der Ohrmuschel. Hier ist es egal, ob sich der Arzt Plastischer Chirurg oder Schönheitschirurg nennt, es geht darum, einerseits den Krebs radikal zu entfernen und gesund zu werden, aber bitteschön ohne Entstellung und ohne sichtbare Narben im Gesicht. Also zaubern. Kann ich. In vielen Fällen, aber nicht immer. Hier wird dann auch die Wiederherstellende Chirurgie zur Schönheitschirurgie. Das macht mir Spaß, denn ich mag die Freude der Menschen an ihrem Gesicht, wenn die postoperative Schwellung sich zurückgebildet hat. Wenn mir dann die Patienten sagen: „niemand hat etwas bemerkt“, dann bin auch ich zufrieden.

Was macht ein Schönheitschirurg?

Zunächst einmal hoffentlich keinen Unsinn! Das ist gar nicht mal so abwegig. Jede Woche sehe ich mehrere Patientinnen und Patienten, die mit ihrer früheren Schönheitsoperation nicht zufrieden sind oder im schlimmeren Fall sogar unter einer gravierenden, operationsbedingten Entstellung zu leiden haben. Gerade Menschen, die sich von ausländischen Ärzten zu „billigen“ Operationen locken lassen, sind auffällig häufig enttäuscht.

Ich kann immer noch etwas tun! Es gibt immer eine Möglichkeit zur Verbesserung und Korrektur! Ich krempele dann die Ärmel hoch und kämpfe für meine Patienten. Allerdings ist das meist mit sehr hohem Aufwand verbunden, und damit auch mit entsprechenden Kosten. Niemand wird ernsthaft erwarten können, ein Auto, mit dem er gegen die Wand gefahren ist, zum Preis eines Satzes neuer Zündkerzen repariert zu bekommen. Operieren kostet nicht nur den Patienten Geld, sondern auch den Plastischen oder Schönheitschirurgen. Das wird allzu oft übersehen. Je höherwertig eine Schönheitsbehandlung, desto höher auch die „Herstellungskosten“ für den Schönheitschirurgen. Diese Kosten müssen natürlich an die Patienten weitergegeben werden.

Schönheitschirurgie, Körperchirurgie

Ein Schönheitschirurg beschäftigt sich aber nicht nur mit Fehlbehandlungen Anderer. Es gibt sehr viele Menschen mit Fehlbildungen, z. B. der Brust, der Ohren, der Gliedmaßen oder mit gutartigen oder bösartigen Geschwülsten, z. B. simple, auffällige Muttermale, die oft laienhaft als „Warzen“ (die sie nicht sind) bezeichnet werden. Die narbenfreie oder narbenarme Entfernung eines entstellenden Muttermals im Gesicht (z.B. mitten auf der Nase oder der Wange) kann das Selbstwertgefühl eines Menschen unglaublich heben. Oft schon habe ich erlebt, dass Menschen sich durch solch eine relativ kleine Operation derart positiv verändern können, dass ich sie selbst kaum noch wieder erkenne.

Ein Schönheitschirurg beschäftigt sich nicht nur mit der „Schönheit“ an sich. Vielmehr sind die Folgen eines Wunsches nach Schönheit (z. B. Solarium in übertriebenen Maßen) oder ungesunde Lebensführung (z.B. Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, viel Stress im Beruf, Bewegungsmangel, falsche Ernährung) oft der Grund, warum Menschen den Schönheitschirurgen aufsuchen. Eine vorzeitige Alterung wird von den Betroffenen häufig als eine Art Schicksalsschlag angesehen, weil sie es versäumt haben, sich Gedanken darüber zu machen, welche Folgen ihre Lebensweise in der Zukunft haben würde. Soll man ihnen daraus einen Vorwurf machen? Soll man sie beschimpfen oder ihnen helfen?
Ich denke, helfen ist gut. Sie verdienen eine zweite Chance. Allerdings erscheint es unsinnig, z. B. einem Raucher, der es nicht schafft, mit seinem Nikotingenuss aufzuhören, hautverbessernde Maßnahmen angedeihen zu lassen, gegen seine „Raucherhaut“. Das macht genau so viel Sinn wie wenn man Wasser in einen Eimer mit Loch im Boden einfüllt, nämlich gar keinen. Solche Behandlung lehne ich als Schönheitschirurg ab, damit möchte ich meinen Lebensunterhalt nicht verdienen.
Wenn Menschen sich einer Schönheitsoperation unterziehen, sollten sie sich bewusst machen, dass das mit einer Verbesserung ihrer Lebensführung verbunden werden sollte.
Denn sich als Schönheitschirurg alle Mühe mit unglaublichem Aufwand zu machen, dann aber zusehen zu müssen, wie der / die Behandelte wissentlich alles wieder zunichte macht, tut weh. Wer schreibt schon gerne einen Brief mit seiner allerbesten Handschrift an jemanden, der den Brief danach ungelesen zusammenknüllt und wegwirft? Man fühlt sich gekränkt, auch wenn man mit dieser Maßnahme sein Geld verdient hat.

„Ein Schönheitschirurg macht schön“. Logisch? Aber wie macht er das? Und was ist „schön“? Ist „schön“, was der Schönheitschirurg will, oder ist es das, was der Patient will? Wonach richtet sich „Schönheit“? Das haben wir im Kapitel „Was ist eigentlich schön“? bereits behandelt.
Nach meiner Erfahrung hat der Schönheitschirurg nicht zu bestimmen, was seinen Patienten gefallen soll. Er muss vielmehr ganz genau zuhören, denn die wichtigsten Informationen zu den Wünschen und Sehnsüchten seiner Patienten stecken in den Nebensätzen. Oder sie werden nach oft mehr als 1-stündigen Gesprächen beim Hinausgehen erwähnt, quasi beiläufig.


Das heißt, dass mein größtes Bemühen bei jedem einzelnen Patienten darauf gerichtet sein muss, wie er / sie sich selbst sieht. Was ich als Schönheitschirurg mit meinen Augen, meinem persönlichen Geschmack und meiner fachlichen Vorbildung sehe, muss nicht dasselbe sein, was meine Patientin als Gegenüber sieht und empfindet. Der Versuch, Menschen und Patienten in der Schönheitschirurgie mit den Augen der Betroffenen zu sehen, ist eine der schwierigsten Aufgaben des Schönheitschirurgen. Das ist es, warum ich mich nach einem langen Sprechstundentag ausgezehrt und regelrecht „ausgesaugt“ fühle. Ich bin bereit, alles zu geben, alles zu verstehen, sofern es mir anvertraut wird. Und darüber hinaus, das zu sehen, was mein Gegenüber oft nicht einmal selbst wahrnimmt oder was meinem Gegenüber nicht einmal selbst bewusst ist, das ist eine unglaublich wichtige Aufgabe in der Schönheitschirurgie.

Zunächst muss der Schönheitschirurg verstehen. Das heißt noch lange nicht, dass er alle Wünsche seiner Patienten erfüllen muss. Manchmal sind diese übertrieben, extrem selten auch maßlos übertrieben. Dann muss man seine Patienten auf den Boden herunterholen. Mit einer ordentlichen Portion Moral, mit einem gesunden Menschenverstand. Denn oft sind Patienten von den Medien „verdorben“. Ich selbst habe früher Model-Fotografie mit großer Begeisterung betrieben und dabei auch Playmates kennen gelernt.

Schönheitschirurgie

Ich war sehr verwundert, denn es gab eine große Diskrepanz zwischen den Menschen, die mir gegenüber standen und denjenigen, die im Playboy abgelichtet waren. Warum? Weil Fotografen und Medien eben auch ihre ästhetischen Tricks haben. Da wird vor dem Foto der Busen mit Salatöl eingerieben, die Nase gepudert und im Champagner-Glas befindet sich niemals Chapagner, sondern Sprudelwasser für den besseren Perl-Effekt, mit etwas Apfelsaft aufgefärbt. All das als „echt“ anzunehmen ist der Glaube von trickreichen Lügen, weil es einfacher ist. Kein Problem. Dann jedoch vom Schönheitschirurgen zu verlangen, die gleiche Brust hergestellt zu bekommen wie die Playmate im letzten Playboy auf Seite 72 links unten, widerspricht der Realität, ist ein Problem. Hier muss ich meine Patientinnen von ihrer Wolke auf den Boden herunterholen, oft mit durchaus nüchternen Erklärungen, die nicht immer genehm sein können.
Mein Ziel als Schönheitschirurg: Lieber vorher etwas untertreiben und nicht zu hohe Hoffnungen wecken, dafür aber alles versuchen, die Erwartungen meiner Patienten zu übertreffen.

Es gibt viele Schönheitschirurgen, bei denen ist alles „ganz easy“. So begnadet bin ich nicht. Ich bin nicht der „Superman“, der seine heiligen Hände auflegt und alle sind danach schön (bitte verzeihen Sie mir meine Ironie). Tatsächlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade diejenigen Ärzte, die besonders „schicki-micki-easy“ daherkommen, auch die meisten Komplikationen und die schlechtesten Ergebnisse zu haben scheinen. Man mag damit auch zufrieden sein, aber ich bin es nicht.

Schönheitschirurg mit Erfolg zu sein, heißt, sich ein hohes Maß an Exaktheit aufzuerlegen. Genau sein. Penibel genau sein. Meine Patienten schauen sich vor ihrer Operation nicht gerne an. Aber danach stehen sie mit dem Millimetermaß vor dem Spiegel und stellen plötzlich nicht nur die Unzulänglichkeiten der Therapie, sondern die eigenen, präoperativen, auch mit fest. Dies in Erinnerung zu rufen, bedarf einer guten Foto-Dokumentation vor Behandlung, zwischendrin und danach. Das machen wir so.

Schönheitschirurgie benötigt große Genauigkeit. Sie benötigt Exaktheit in der Planung, in der Durchführung und in der Nachbehandlung. Und sie benötigt viel Zeit in der Vorbereitung und Aufklärung seiner Patienten bezüglich der vorgesehenen bzw. empfohlenen Eingriffe.
Schönheitschirurgie benötigt ein enorm hohes Maß an Hygiene, Kontrollen, Überwachungen vor, während und nach Operationen. Patienten machen sehr viele Fehler, natürlich unbewusst. Mit kriminalistischem Gespür muss ein erfahrener Schönheitschirurg diese Fehler im Vorhinein erklären (Fallstricke), nach der Operation unbewusstes Fehlverhalten aufspüren und so bald es geht gegenrudern.

Was dabei rauskommen soll, ist im Idealfall „schön“...

 

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