Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Kapselfibrose

Was versteht man unter einer Implantat - Kapselfibrose?

Jeder Körper erkennt jedes Implantat als Fremdkörper und grenzt es durch die Ausbildung einer Art „Hülle“ oder „Kapsel“ regelrecht aus, macht es also zur „Außenwelt innerhalb des Körpers“. Diese Kapsel ist richtig und problemlos. Kommt es jedoch innerhalb dieser Kapsel zu einem entzündlichen Geschehen, dann reagiert der Körper auf eine Art und Weise, die - vom ästhetischen Standpunkt aus betrachtet - nicht erwünscht ist.

Voraussetzung für eine Entzündung innerhalb der Implantatkapsel sind fast immer Bakterien, die sich auf der Implantat - Oberfläche festsetzen und dort eine Art regelrechten „Biofilm“ ausbilden, den der Körper deshalb nicht ausmerzen kann, weil seine Durchblutung, und damit auch seine Abwehr - Möglichkeit, nicht bis in die Implantatoberfläche hineinreicht, sondern davor endet. Der Körper erkennt, dass da Bakterien auf der Implantatoberfläche sitzen und sendet auch Antikörper aus, leider erfolglos. Darum versucht er, diese „Störenfriede“ in eine Art „Gefängnis“ einzumauern, indem er die natürliche feine, dünne Implantatkapsel über entzündliche Vorgänge durch Faser - Einlagerungen verdickt. Fasern nennt man auf lateinisch - medizinisch „Fibrae“. Das heißt: Hier entsteht durch entzündlich - reaktive Ausbildung von Kollagenfasern eine immer dicker werdende Kapsel um das Brustimplantat. Diese Kollagenfasern sind genau dieselben, die der Körper auch bei einer Narbe produziert. Und genau wie bei einer Narbe ziehen sich diese Fasern allmählich zusammen, weil sie wie Spiralen gebaut sind, eben damit sich jede Narbe so weit wie möglich zusammenzieht. Dieser - biologisch gesehen - sehr sinnvolle Vorgang der „Narben - Kontraktion“ bewirkt z. B. an der Körperoberfläche, dass eine große, offene Hautwunde sich mit der Heilung zusammenzieht und damit die Größe des Defektes (der Wunde) automatisch verkleinert. Bei Implantaten ist dieser Vorgang allerdings eher unerwünscht:

Es kommt also mit der Ausbildung einer Kapselfibrose zu einem allmählichen Schrumpfen der Implantatkapsel und das Implantat wird hierdurch immer weiter regelrecht „zusammengequetscht“, so dass es am Ende eine stark kugelige Form annimmt, die die gesamte Brust optisch stark verformen kann. Dabei gilt: Je stärker die Entzündung um das Implantat, desto schneller und heftiger erfolgt auch die Ausbildung einer solchen Kapselfibrose.

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Beratungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt-Griesheim

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