Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Aktuelles

Wie werden die PIP - Implantate entfernt?  Welche OP - Technik ist richtig?

Leider entscheidet wieder Ihr Geldbeutel, welche OP - Technik angewendet wird.
Grundsätzlich sollte das Implantat über die bereits bestehende Narbe entfernt werden können. Hierbei gibt es mehrere mögliche Techniken, die mit unterschiedlichem operativem Aufwand, aber auch mit unterschiedlicher Langzeit - Sicherheit für Sie verbunden sind.

  1. Die einfachste Methode ist es, operativ die Implantat - Kapsel darzustellen, sie an einer Stelle zu eröffnen und das defekte Implantat herauszunehmen. Verbliebene Silikonreste kann man „auswischen“. Das geht aber so nicht zu 100 %, ebenso wenig wie Sie den klebrigen Kaugummi von Ihrer Schuhsohle nicht so exakt abbekommen.
  2. Viel sicherer ist es, das Implantat mit seiner umgebenden Kapsel komplett zu entfernen, ohne die Kapsel zu eröffnen. Das Implantat, und damit auch das ausgelaufene Silikon, kann so mit seinem „biologischen Gefängnis“ restlos entfernt werden. Nur diejenigen Silikonteile, die bei Langzeit - Implantatdefekten über Fresszellen im Lymphsystem des Körpers gelandet sind, müssen auch mit dieser Methode zwangsläufig zurückgelassen werden. Allerdings ist diese, weit sicherere Methode mit einer viel längeren OP - Zeit als die Methode 1. verbunden, so dass natürlich auch die OP - Kosten hierfür höher sind. Das lohnt sich aber aus meiner Sicht allemal. Ich rate Ihnen grundsätzlich zur Methode 2., weil hier viel mehr dauerhafte Sicherheit gewährleistet werden kann.
defektes Brustimplantat

Der Finger-Test am Ende der Operation (Aufbringen des behandschuhten Fingers auf die Implantatoberfläche, danach wieder abgehoben) zeigt, wie klebrig das zähe Silikon an allem hängen bleibt und Fäden zieht. Es handelt sich um dasselbe PIP-Implantat wie zuvor. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, das Implantat mitsamt der kompletten Implantatkapsel (Reste der nach OP eröffneten Kapsel sieht man am Bildrand) um das Implantat herum auszuschälen. Nur so können die klebrigen Silikonreste weitestgehend entfernt werden. Dieses Implantat ist nicht gerissen, lediglich „undicht“.     

Foto: Dr. med. R. Fenkl, 2012

Ein PIP-Implantat nach Entfernung aus dem Körper am Ende der Operation. Dieses Implantat war mit seiner Kapsel – Umhüllung, die der Körper darum gebildet hat, vollständig entfernt worden. Auffallend ist die schmierig – klebrige Implantatoberfläche, entstanden aufgrund des Silikon – Durchtritts durch die Wand des undichten Implantats. Durch die konsequente Entfernung mit der vom Körper darum gebildeten Kapsel konnten praktisch alle Silikonbestandteile aus dem Körper entfernt werden. Ausgenommen ist der minimale Restanteil, der über die Lymphwege in den Körper gelangt.        

Foto: Dr. med. R. Fenkl, 2012

defektes Brustimplantat
defektes Brustimplantat

Ein besonders stark undichtes, weiteres Brustimplantat mit rauer Oberfläche. Das zähe, durch die (nicht gerissene!) Implantathülle hindurchgetretene Silikon bleibt im Finger-Test nach der OP wieder fest am Finger kleben. Auch bei dieser Frau haben wir die Implantate mitsamt der umgebenden Körperhülle (Implantatkapsel) entfernt, so dass von einer gründlichen Entfernung des belastenden Silikons auszugehen ist. Von hochwertigen Marken – Implantaten, wie wir sie ausschließlich verwenden, sind solche unangenehmen Phänomene nicht zu erwarten.   

Foto: Dr. med. R. Fenkl, 2012

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Beratungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt

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