Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Mi    08:00 – 18:00 Uhr
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Aktuelles

Wenn ein Implantat kaputt ist: Läuft dann Silikon in meinen Körper aus?

Stellen Sie sich ein defektes Brustimplantat bitte nicht vor wie eine Packung Milch, die kaputt geht und auf dem Erdboden ausläuft. So ist das nicht. Silikon ist fast immer eine sehr zähe Masse, etwa wie ein Kaugummi auf der Straße im Sommer, wenn das Straßenpflaster warm ist. Silikon zieht Fäden und ist relativ klebrig.
Jeder Körper bildet um jedes Implantat eine Hülle bzw. Kapsel und macht die Implantatoberfläche damit sozusagen „zur Außenwelt innerhalb des Körpers“.

Wenn ein solches Implantat reißt, dann bleibt damit das ausgetretene Silikon innerhalb dieser vom Körper gebildeten Kapsel. Erst wenn das Silikon längere Zeit frei ausgetreten innerhalb der Kapsel verbleibt, schickt der Körper Fresszellen aus, die sich das Gel einverleiben und es danach mit dem Lymphstrom weiter transportieren. Die erste Lymphknoten - Station, in der das Gel dann „hängen bleibt“, sind die Lymphknoten der Achselhöhle. Dort lässt sich das Silikon mittels Ultraschall durch erfahrene Untersucher relativ sicher nachweisen.

Erst danach wird über weitergehenden Transport das Silikon in anderen Körperteilen, z. B. der Leber, abgelagert und nachweisbar.

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Bild eines im Körper gerissenen „Billig-Implantats“. Die zähe Silikonmasse klebt an allen Gewebeteilen, auch an den Sterilhandschuhen des Chirurgen. Eine restlose Entfernung aller Silikonanteile ist in dieser Situation nicht mehr möglich. Man kann sich als Arzt nur noch bemühen, so viel wie möglich davon mechanisch zu entfernen. Diese Situation stellt einen extremen Endzustand dar. Die Patientin hatte von sich aus den Implantatriss viel zu lange „verschleppt“.

Foto: Dr. med. R. Fenkl

Ein PIP-Implantat nach Entfernung aus dem Körper am Ende der Operation. Dieses Implantat war mit seiner Kapsel – Umhüllung, die der Körper darum gebildet hat, vollständig entfernt worden. Auffallend ist die schmierig – klebrige Implantatoberfläche, entstanden aufgrund des Silikon – Durchtritts durch die Wand des undichten Implantats. Durch die konsequente Entfernung mit der vom Körper darum gebildeten Kapsel konnten praktisch alle Silikonbestandteile aus dem Körper entfernt werden. Ausgenommen ist der minimale Restanteil, der über die Lymphwege in den Körper gelangt.        

Foto: Dr. med. R. Fenkl, 2012

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Beratungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne in meiner Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt zur Verfügung.

Mo-Do von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr, außer dienstags. Vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin unter:

Tel. 06155 - 87 88 84