Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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Was behandelt man mit BOTOX / Botulinumtoxin?

Behandlung aus ästhetischen Gründen

Behandelt werden alle Muskeln, die eine ungewollte Überaktivität besitzen. Daher ist die Behauptung, man würde durch die Behandlung ein „Maskengesicht" bekommen, völlig aus der Luft gegriffen. Behandelt werden nur unerwünschte, nicht mehr kontrollierbare, übertriebene Muskelanspannungen. Gerade im Gesicht kann man die Zornesfalte (die Falte zwischen den Augenbrauen) sehr gut behandeln. Weil diese Muskelaktivität von den Betroffenen nicht mehr bewusst überwacht bzw. verhindert werden kann, kommt es ständig zur ungewollten Muskelanspannung und zur daraus resultierenden, „ungewollten Drohgebärde". BOTOX blockiert diesen Vorgang und die Stirn entspannt sich. Auch die horizontalen Stirnfalten, die so manche Frau stören und zur Ponyfrisur zwingen, können mit BOTOX sehr gut zurückgedrängt werden.

Ein flacher Augenbrauenbogen, bei Frauen eher unerwünscht, ist mitbedingt durch die Überaktivität des Augenringmuskels (sog. Orbicularismuskel). Durch eine punktuell gezielte Teillähmung eines Muskelbereiches kann dieser Effekt aufgehoben werden und die Braue steigt nach oben.
Die Krähenfüße oder Lachfalten stören viele Frauen sehr. Auch sie entstehen durch Überaktivitäten des äußeren Orbicularismuskel - Bauches. Der kann natürlich örtlich umschrieben gelähmt und die Faltenbildung verhindert werden.

Die vertikalen Mundfalten stören viele Frauen sehr. Sie werden bewirkt durch eine Überaktivität des Mund-Ringmuskels im Ober- und Unterlippenbereich. Durch vorsichtiges Einbringen von BTX in die Oberlippe kann die Muskelaktivität dort geschwächt und die Faltenbildung reduziert werden. Dies muss man sehr behutsam durchführen, denn bei zu hoher Dosis können Bewegungsstörungen des Muskels auftreten bis zu Problemen bei Sprechen und Trinken von Flüssigkeiten. Treten diese Probleme auf, sind sie jedoch nur knapp zeitlich begrenzt, meist ca. 1 - 2 Wochen lang.

Aus medizinischen Gründen wird Botulinumtoxin erfolgreich angewendet

  • gegen Migräne (vor allem im Stirnbereich),
  • gegen übermäßiges Achselschwitzen,
  • gegen schwere, schmerzhafte Muskelverspannungen im Rückenbereich, die sich durch Massagen nicht oder nur ungenügend bessern lassen
  • gegen Sportschäden, wie z. B. den Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis)

BOTULINUMTOXIN gegen schwere, schmerzhafte Muskelverspannungen im Rückenbereich (sog. Myogelosen)

Viele Menschen leiden durch Fehlbildung und Verschleiß, jedoch auch durch berufliche Tätigkeiten oder Sportschäden an schmerzhaften Verspannungsbeschwerden der Rückenmuskulatur, meist im Schulter - Nacken - Bereich. Oft sind jahrelange Massagen und Fango - Anwendungen mit nur geringen Erfolgen gekrönt oder die Beschwerden kommen schnell wieder. Die Krankenkassen, ob privat oder gesetzlich, zahlen diese Therapien nur noch sehr begrenzt und zum Schluss bleiben den Betroffenen nur noch Schmerzmittel, die aber auch wieder ihre eigenen Nebenwirkungen haben.

Botulinumtoxin kann - kaum spürbar und mit sehr feinen Injektionsnadeln - direkt und gezielt in diejenigen schmerzhaft "verkrampften" Muskeln injiziert werden, die diese Beschwerden verursachen. Die Dosierung wird dabei so gewählt, dass nicht der gesamte Muskel "gelähmt", sondern nur eine dosierte Schwächung des stark verkrampften, überaktiven Muskels erreicht wird. Der Muskel bleibt also aktiv, kann Kraft entfalten, aber nicht mehr so stark, wie er es im schmerzhaften Krampfzustand getan hat. Extrem verkrampfte Muskeln können eine derart starke Überaktivität aufweisen, dass zur ausreichenden Unterbrechung dieses ungewollt "guten Trainingszustands" des Rückenmuskels eine Folgesitzung erforderlich werden kann.

Die Behandlung wirkt niemals sofort. Vielmehr kann es durch die injektionsbedingte, zusätzliche Reizung des Gewebes in besonders schweren Fällen zu einer kurzfristigen Verschlimmerung der Rückenbeschwerden kommen, bis nach einigen Tagen eine deutliche Linderung eintritt. Die volle Wirkung des BOTULINUMTOXIN ist erst nach ca. 2 Wochen erreicht, das Behandlungsergebnis wird am besten nach 3 Wochen ärztlich beurteilt. Hierfür ist eine (kostenlose) Kontrolluntersuchung in der Praxis empfehlenswert.

Die Wirkungsdauer beträgt erfahrungsgemäß mindestens 6 Monate, bis zu 9 Monaten. Schließt man dann, ohne der Muskulatur wieder Gelegenheit zum "Training" zu geben, eine Folgebehandlung an, kann nach einigen Sitzungen eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erwartet, wenn auch nicht versprochen werden.

BOTULINUMTOXIN gegen Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis)

Der "Tennisellenbogen" ist die Folge einer Überlastung durch Fehlhaltung. Beispielsweise wird von manchen Menschen der Tennisschläger - unbewusst - derart falsch gehalten, dass einzelne Muskelgruppen des Unterarms über Gebühr belastet werden. Diese Muskeln besitzen ihren Ursprung an der hochgradig empfindlichen Knochenhaut des Ellenbogens. Wiederholter, übertriebener Muskelzug reizt dann die Knochenhaut, bis entzündliche Schmerzen entstehen. Die bisherige Therapie war in den meisten Fällen die sog. "Operation nach WILHELM", die auf nichts Anderem beruht, als den Ansatz der Unterarmmuskeln im Ellenbogenbereich zu schwächen, damit auch deren Zugbelastung auf die Knochenhaut. Zusätzlich  wird dabei die Ausbildung einer Knochenhaut - Narbe angestrebt, weil Narbengewebe eben nicht schmerzt. Im Grunde handelt es sich also um eine regelrecht "verstümmelnde Operation", die am Ende nichts anderes bewirken will als eine BOTOX - Injektion, nämlich die Schwächung derjenigen Muskeln, die durch ihren übertriebenen Zug die Ellenbogenschmerzen verursachen. Mit BOTULINUMTOXIN wird diese Muskelgruppe nicht gelähmt, sondern lediglich so weit geschwächt, dass die schmerzhaften Überlastungserscheinungen der Knochenhaut sich zurückbilden und oft schon nach der ersten Behandlung die Beschwerden dauerhaft verschwinden.

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Beratungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Darmstadt

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