Welche Operationstechniken stehen zur Verfügung?
Viele Wege führen nach Rom. Was des Einen Herzenswunsch ist, muss
nicht des Anderen Ziel sein. Daher ist es meine Aufgabe als Ihr
Plastischer und Ästhetischer Chirurg, Ihnen die für Sie passende
operative Lösung vorzuschlagen, aber auch Alternativen dazu.
Als
wesentlichen Punkt kann man zu allererst herausstreichen: Je schlanker
die Patientin / der Patient, desto besser das Ergebnis. Das heißt auch:
Je mehr die Bauchhaut hängt, desto mehr kann ich für Ihr postoperatives
Aussehen tun.
Umgekehrt gilt aber auch: Je kräftiger Sie zur OP
kommen, desto höher die allgemeine Komplikationsrate (z. B.
Wundheilungsstörungen, Narbenbildung, Narbenlänge, aber auch
Lungenentzündung). Auch haben kräftige Patienten ein viel höheres Risiko
für eine Nachoperation, sei es aus medizinischen oder ästhetischen
Gründen.
Sie erinnern sich an die oben erwähnten vier Patienten - Typen, die sich regelmäßig zur Bauchdeckenstraffung vorstellen?
Der Typ 1.(reines Übergewicht) sollte zunächst
einmal in sich gehen, ob nicht eine Gewichtsreduktion ausreichend sein
könnte. Geht dies nicht und ist die Haut ansonsten ausreichend straff,
sind auch nicht zu viele Schwangerschaftsstreifen vorhanden, dann kann
die „einfachste" Möglichkeit, nämlich die reine Fettgewebsabsaugung
(Liposuktion) die beste Lösung sein. Sehr viele Patientinnen stellen
sich mit dieser Körperform vor zur Bauchdeckenstraffung und fragen
natürlich sofort nach, was denn mit der überschüssigen Haut werden soll,
wenn das ganze Fettgewebe darunter denn abgesaugt ist?
Die
Fettgewebsabsaugung schafft es - sofern die Haut ausreichend gesund ist
und eine genügende Hautelastizität besteht - mit einem Minimum an Narben
(später kaum noch sichtbar) nicht nur das Fettgewebe gleichmäßig zu
entfernen, sondern auch die Haut an sich durch spezielle Absaugverfahren
zum Schrumpfen zu bringen. Oft mehr, als man sich allgemein
vorzustellen getraut. Dieses OP - Verfahren ist fast immer ambulant in
örtlicher Betäubung durchführbar, praktisch schmerzfrei und erspart in
den meisten Fällen die zusätzlichen Kosten für Narkosearzt und
Krankenhausaufenthalt.
Allerdings ist diese Behandlungstechnik
nicht zu empfehlen, wenn bei der körperlichen Untersuchung ein größerer
Mittellinienbruch der muskulären Bauchdecke auffällt oder derart viele
Schwangerschaftsstreifen vorhanden sind, dass sich der Erhalt der davon
betroffenen Bauchhaut nicht lohnt.
Weitere Informationen hierzu unter der Rubrik „Fettgewebsabsaugung / Liposuktion" und im Download.
Patientinnen mit den typischen weiblichen Fettpölsterchen (Typ 2), also lediglich mit kleinen Fettpölsterchen, sollten zu allererst an eine Fettgewebsabsaugung (Liposuktion) denken. Dies ist im Allgemeinen die beste Therapieform, sofern die Bauchhaut nicht, wie bei Typ 1. beschrieben, zu sehr hängt oder z. B. durch Schwangerschaftsstreifen beschädigt ist.
Allerdings gibt es auch Patientinnen mit solchen Pölsterchen, die
eine oft stark eingezogene Kaiserschnitt - Unterbauchnarbe aufweisen
und damit evtl. die Bedingung erfüllen, diese Narbe nicht nur zu
korrigieren, sondern in Form eines „Bikini - Schnittes" eine sogenannte
Kleine Unterbauchstraffung (Kleine Abdominoplastik)
vorzunehmen. Dabei wird die Haut unterhalb des Bauchnabels über der
muskulären Bauchdecke großflächig abgelöst, die muskuläre Bauchdecke in
der Mittellinie meist mit bleibenden Nähten gestrafft und die
überschüssige Haut des Unterbauches nach unten gestrafft, oft auch
zusammen mit dem Schamhügel. Dabei muss die Kaiserschnittnarbe nach
rechts und links außen regelmäßig etwas verlängert werden, um die
Resthaut optimal einzupassen.
Die Kleine Unterbauchstraffung kann den
- z. B. auch durch Schwangerschaft überdehnten - Unterbauch straffen
und flach machen, aber auch in Kombination mit der Fettabsaugung (Liposuktion) eine deutliche Verbesserung der Unterbauch - Kontur erreichen.
Patientinnen nach einer oder mehreren Schwangerschaften (Typ 3) kann meist mit der kleinen Bauchstraffung nicht helfen, sie benötigen meist mehr. Hier ist fast immer die Große Bauchstraffung (Große Abdominoplastik) angezeigt, weil auch die durch Schwangerschaften erschlaffte muskuläre Bauchdecke mit angespannt werden sollte. Hierbei wird der Bauchnabel versetzt und die Bauchdecken -Mittellinie derart gestrafft, dass eine deutlich bessere Taillierung und ein flacherer Bauch entsteht. Die genaue OP-Technik findet sich oben unter dem gleichnamigen Kapitel.
Patientinnen und Patienten nach starker Gewichtsabnahme (Typ 4.).
Patienten nach starker Gewichtsreduktion haben im Allgemeinen genau
dieselben Probleme wie der Typ 3, mehr oder minder ausgeprägt, weil ja
auch sie ein zu großes Volumen innerhalb der Bauchhöhle hatten, das
nunmehr reduziert ist. Es müssen also auch hier nicht nur die Bauchhaut,
sondern auch die Bauchmuskeln der Bauchwandmuskulatur angespannt und
gestrafft werden. Es fällt also auch hier die Große Bauchdeckenplastik
(siehe oben) an.
Viele Wege führen nach Rom. Was des Einen Herzenswunsch ist, muss
nicht des Anderen Ziel sein. Daher ist es meine Aufgabe als Ihr
Plastischer und Ästhetischer Chirurg, Ihnen die für Sie passende
operative Lösung vorzuschlagen, aber auch Alternativen dazu.
Als
wesentlichen Punkt kann man zu allererst herausstreichen: Je schlanker
die Patientin / der Patient, desto besser das Ergebnis. Das heißt auch:
Je mehr die Bauchhaut hängt, desto mehr kann ich für Ihr postoperatives
Aussehen tun.
Umgekehrt gilt aber auch: Je kräftiger Sie zur OP
kommen, desto höher die allgemeine Komplikationsrate (z. B.
Wundheilungsstörungen, Narbenbildung, Narbenlänge, aber auch
Lungenentzündung). Auch haben kräftige Patienten ein viel höheres Risiko
für eine Nachoperation, sei es aus medizinischen oder ästhetischen
Gründen.
Sie erinnern sich an die oben erwähnten vier Patienten - Typen, die sich regelmäßig zur Bauchdeckenstraffung vorstellen?
Der Typ 1.(reines Übergewicht) sollte zunächst
einmal in sich gehen, ob nicht eine Gewichtsreduktion ausreichend sein
könnte. Geht dies nicht und ist die Haut ansonsten ausreichend straff,
sind auch nicht zu viele Schwangerschaftsstreifen vorhanden, dann kann
die „einfachste" Möglichkeit, nämlich die reine Fettgewebsabsaugung
(Liposuktion) die beste Lösung sein. Sehr viele Patientinnen stellen
sich mit dieser Körperform vor zur Bauchdeckenstraffung und fragen
natürlich sofort nach, was denn mit der überschüssigen Haut werden soll,
wenn das ganze Fettgewebe darunter denn abgesaugt ist?
Die
Fettgewebsabsaugung schafft es - sofern die Haut ausreichend gesund ist
und eine genügende Hautelastizität besteht - mit einem Minimum an Narben
(später kaum noch sichtbar) nicht nur das Fettgewebe gleichmäßig zu
entfernen, sondern auch die Haut an sich durch spezielle Absaugverfahren
zum Schrumpfen zu bringen. Oft mehr, als man sich allgemein
vorzustellen getraut. Dieses OP - Verfahren ist fast immer ambulant in
örtlicher Betäubung durchführbar, praktisch schmerzfrei und erspart in
den meisten Fällen die zusätzlichen Kosten für Narkosearzt und
Krankenhausaufenthalt.
Allerdings ist diese Behandlungstechnik
nicht zu empfehlen, wenn bei der körperlichen Untersuchung ein größerer
Mittellinienbruch der muskulären Bauchdecke auffällt oder derart viele
Schwangerschaftsstreifen vorhanden sind, dass sich der Erhalt der davon
betroffenen Bauchhaut nicht lohnt.
Weitere Informationen hierzu unter der Rubrik „Fettgewebsabsaugung / Liposuktion" und im Download.
Patientinnen mit den typischen weiblichen Fettpölsterchen (Typ 2), also lediglich mit kleinen Fettpölsterchen, sollten zu allererst an eine Fettgewebsabsaugung (Liposuktion) denken. Dies ist im Allgemeinen die beste Therapieform, sofern die Bauchhaut nicht, wie bei Typ 1. beschrieben, zu sehr hängt oder z. B. durch Schwangerschaftsstreifen beschädigt ist.
Allerdings gibt es auch Patientinnen mit solchen Pölsterchen, die
eine oft stark eingezogene Kaiserschnitt - Unterbauchnarbe aufweisen
und damit evtl. die Bedingung erfüllen, diese Narbe nicht nur zu
korrigieren, sondern in Form eines „Bikini - Schnittes" eine sogenannte
Kleine Unterbauchstraffung (Kleine Abdominoplastik)
vorzunehmen. Dabei wird die Haut unterhalb des Bauchnabels über der
muskulären Bauchdecke großflächig abgelöst, die muskuläre Bauchdecke in
der Mittellinie meist mit bleibenden Nähten gestrafft und die
überschüssige Haut des Unterbauches nach unten gestrafft, oft auch
zusammen mit dem Schamhügel. Dabei muss die Kaiserschnittnarbe nach
rechts und links außen regelmäßig etwas verlängert werden, um die
Resthaut optimal einzupassen.
Die Kleine Unterbauchstraffung kann den
- z. B. auch durch Schwangerschaft überdehnten - Unterbauch straffen
und flach machen, aber auch in Kombination mit der Fettabsaugung (Liposuktion) eine deutliche Verbesserung der Unterbauch - Kontur erreichen.
Patientinnen nach einer oder mehreren Schwangerschaften (Typ 3) kann meist mit der kleinen Bauchstraffung nicht helfen, sie benötigen meist mehr. Hier ist fast immer die Große Bauchstraffung (Große Abdominoplastik) angezeigt, weil auch die durch Schwangerschaften erschlaffte muskuläre Bauchdecke mit angespannt werden sollte. Hierbei wird der Bauchnabel versetzt und die Bauchdecken -Mittellinie derart gestrafft, dass eine deutlich bessere Taillierung und ein flacherer Bauch entsteht. Die genaue OP-Technik findet sich oben unter dem gleichnamigen Kapitel.
Patientinnen und Patienten nach starker Gewichtsabnahme (Typ 4.).
Patienten nach starker Gewichtsreduktion haben im Allgemeinen genau
dieselben Probleme wie der Typ 3, mehr oder minder ausgeprägt, weil ja
auch sie ein zu großes Volumen innerhalb der Bauchhöhle hatten, das
nunmehr reduziert ist. Es müssen also auch hier nicht nur die Bauchhaut,
sondern auch die Bauchmuskeln der Bauchwandmuskulatur angespannt und
gestrafft werden. Es fällt also auch hier die Große Bauchdeckenplastik
(siehe oben) an.
Wann kommen Patientinnen und Patienten zur Bauchdeckenstraffung?
Was kann der Plastische und Ästhetische Chirurg für diese Patienten tun?